Nvidia-Aktie: Der doppelte Kurstreiber!

Die Aktie von Nvidia hatte am Donnerstag ein neues Rekordhoch erreicht. Die gute Stimmung noch vor den Zahlen hat mit China zu tun, in zweifacher Weise.

Auf einen Blick:
  • Die Nvidia-Aktie notierte am Donnerstag erstmals bei mehr als 200 Euro
  • CEO Jensen Huang begleitet Donald Trump nun doch bei seiner China-Reise
  • Noch wichtiger: Zehn chinesische Konzerne dürfen Nvidias H200-Chips kaufen

Die Nvidia-Aktie ist zwar mit leichten Abschlägen in den europäischen Handel vom Freitag gestartet. Das ist nach dem Kurssprung vom Donnerstag auf bis zu 202,20 Euro aber keine große Überraschung. Mit diesem Kursstand hatten die Papiere des US-Chip-Giganten noch vor den Quartalszahlen vom 20. Mai ein neues Rekordhoch erreicht, notierten erstmals über der Marke von 200 Euro. Was die Nvidia-Aktie derzeit so antreibt? Dafür gibt es gleich zwei Gründe, und beide haben mit China zu tun.

Nvidia Aktie Chart

Nvdia-CEO doch bei Trumps China-Reise dabei

Denn Nvidia-CEO Jensen Huang sei nach aktuellen Angaben doch gemeinsam mit US-Präsident Donald Trump nach China gereist, heißt es in Medienberichten. Laut eines Posts auf seiner Social-Media-Plattform Truth Social bestätigte Trump demnach die Teilnahme des NVIDIA-Chefs überraschend „und widersprach damit vorherigen Medienberichten über dessen angeblichen Ausschluss aus der Delegation“, heißt es auf finanzen.net.

  • Trump und Chinas Staatschef Xi wollen bei ihrem Treffen über eine Reihe von Themen sprechen – von Handel bis Sicherheitspolitik
  • Einige Techbossen begleiten den US-Präsidenten, darunter auch Tesla-Chef Elon Musk und Apple-Boss Tim Cook

Die für Nvidia jedoch bedeutendste Nachricht gab es zur Ankunft der Delegation: Kurz nach der Landung in Peking ist bekanntgeworden, dass die US-Regierung zehn chinesische Unternehmen für den Kauf von Nvidias H200-Chips zugelassen hat. Darunter sind laut Medienberichten so große Namen wie Alibaba, Tencent und ByteDance (TikTok). Auch Händler wie Lenovo und Foxconn sollen freigegeben sein.

Nvidia hofft auf Comeback des Chip-Geschäfts

„Für Nvidia ist der chinesische Markt extrem wichtig: Vor den verschärften US-Exportregeln hielt der Konzern rund 95 Prozent des Marktes für moderne KI-Chips in China“, heißt es bei Börse Online. Laut CNBC hatte das Land früher rund 13 Prozent des Nvidia-Umsatzes ausgemacht. Nvidia-Chef Jensen Huang werde nun wohl versuchen, in Peking einen Durchbruch auf chinesischer Seite zu erzielen – „in der Hoffnung, dass die jüngste Freigabe den Weg zu konkreten Bestellungen ebnet“. Die Analysten waren bereits davor extrem zuversichtlich.

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