Die Spannung war gewaltig, und das Ergebnis offensichtlich überzeugend. US-Chip-Gigant Nvidia hat in der zurückliegenden Woche seine Quartalszahlen und damit auch das Jahresergebnis 2025 vorgelegt. Und wie zu erwarten, waren es Rekordzahlen. Die Analysten überschlugen sich geardezu, sprachen am Donnerstag reihenweise Kaufempfehlungen und hohe Kursziele für die Nvidia-Aktie auf. Doch was soll man sagen? Wer den Ratschlägen direkt gefolgt sein sollte, hat aufs falsche Pferd gesetzt.
Bernstein hob Nvidia-Kursziel auf 300 Dollar
Denn statt, wie man aufgrund der Lobpreisungen vielleicht erwarten könnte, hat die Aktie von Nvidia nach Zahlen nicht etwa zugelegt, sondern deutlich abgegeben. Am Donnerstag ging es an der Nasdaq auf 184,89 Dollar abwärts, nachdem am Mittwoch im Tagesverlauf noch 197,62 US-Dollar auf dem Kurszettel des US-Unternehmens standen. Am Freitag schloss die Nvidia-Aktie dann bei 177,19 Dollar.
- Somit haben die Papiere binnen weniger als zwei Handelstagen mehr als 20 Dollar abgegeben
- Das entspricht einem Abschlag von gut zehn Prozent – und alle Experten wurden Lügen gestraft
So hatte etwa das US-Analysehaus Bernstein Research das Kursziel für Nvidia nach den Geschäftszahlen am Donnerstag sogar von 275 auf 300 US-Dollar angehoben und die Einstufung folglich auf „Outperform“ belassen. Das Geschäft mit Komponenten für den Einsatz in Datenzentren habe die Erwartungen klar übertroffen, schrieb Stacy Rasgon laut Medienberichten am Donnerstag. Das Geschäft mit dem neuen Grafikprozessor Blackwell entwickele sich stark.
Alle empfahlen Nvidia nach Zahlen zum Kauf
Auch die anderen Banken und Analysehäuser ließen sich nicht lumpen: Barclays (275 USD), JP Morgan (265 USD) oder die DZ Bank, die den fairen Wert für Nvidia von 225 auf 255 US-Dollar anhob, sie alle gingen von deutlich steigenden Kursen bei Nvidia aus. Nun ja, könnte man einwenden. Das kann mittelfristig ja noch kommen. Das mag sein. Ein Kauf am Donnerstag, wie allseits empfohlen, war jedoch definitiv der falsche Zeitpunkt zum Einstieg.
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