253,88 US-Dollar – so lautet nach Informationen von marketscreener.com das durchschnittliche Kursziel aus 62 Analysen für die Aktie von Nvidia. Davon aber sind die Papiere des US-Chip-Giganten weit entfernt. Bei 194 Dollar bildeten sie Ende Januar kurzzeitig ein Hoch aus, aber dieses hielt nicht lange. Anfang Februar war die Nvidia-Aktie bereits wieder auf 171 Dollar zurückgefallen. Zwar hat sie sich seitdem wieder ein wenig erholt auf aktuell knapp 183 Dollar, ein echter Durchbruch will ihr jedoch nicht gelingen. Haben sich die Analysten denn alle so getäuscht?
UBS hob Nvidia-Kursziel auf 245 US-Dollar
Zuletzt hatte die schweizer Großbank UBS ihr Kursziel für Nvidia vor den in gut einer Woche erwarteten Quartalszahlen von 235 sogar auf 245 US-Dollar angehoben und die Einstufung auf „Buy“ belassen. Der Halbleiterkonzern dürfte im vierten Geschäftsquartal einen Umsatz von 67,5 Milliarden US-Dollar erwirtschaftet haben, schrieb Timothy Arcuri in seiner Studie. Dies seien rund 2,5 Milliarden Dollar mehr als vom Unternehmen angepeilt.
- Doch wie die anderen Analysten vor ihm drang er an den Märkten mit seinem Optimismus nicht durch
- Nur kurz erreichte die Nvidia-Aktie am Analysetag die 193 Dollar – um dann schnell wieder abzugeben
Das Spielchen kommt einem bekannt vor: Vor erwähntem Januarhoch hatte sich das US-Analysehaus Bernstein Research gemeldet und Nvidia auf „Outperform“ mit einem Kursziel von sogar 275 US-Dollar belassen – rund 50 Prozent über dem aktuellen Kursstand. Es zeigte nur kurz positive Wirkung.
Nur vier von 62 würden Nvidia nicht kaufen
Dabei sind sich die institutionellen Beobachter bei Nvidia weitgehend einig: Von den erwähnten 62 Beobachtern empfehlen nicht weniger als 58 die Aktie zum Kauf. Drei plädieren auf Halten, nur ein Beobachter würde Nvidia abstoßen. Evercore-ISI-Analyst Mark Lipacis hob seine Prognose für 2026 Ende des Vorjahres gar von 261 US-Dollar auf 352 US-Dollar an. Dafür müsste sich die Aktie um mehr als 90 Prozent verbessern. Zu sehen ist davon allerdings nichts.
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