Nvidia bekommt mehr und mehr Konkurrenz: Wie unter anderem die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, verschärft der US-Konzern Cisco den Wettbewerb im boomenden KI‑Infrastrukturmarkt und stellt mit dem Silicon One G300 einen neuen Netzwerkchip vor. Dieser soll Datenströme in großen Rechenzentren deutlich schneller verarbeiten können.
Nvidia-Aktie: Neuer Cisco-Netzwerkchip soll besonders schnell sein
Der Chip, gefertigt in TSMCs 3‑Nanometer‑Technologie, ist darauf ausgelegt, die Kommunikation zwischen Hunderttausenden von KI‑Verbindungen zu beschleunigen. Laut Cisco können bestimmte KI‑Workloads damit bis zu 28 Prozent schneller abgeschlossen werden, weil der Chip Daten bei Überlastungen innerhalb von Mikrosekunden automatisch umleitet.
Der Schritt ist strategisch: Der globale Markt für KI‑Infrastruktur wird inzwischen auf 600 Milliarden US‑Dollar geschätzt, und Nvidia dominiert ihn mit seinen GPU‑Systemen und eigenen Hochgeschwindigkeits‑Netzwerkchips. Erst vor wenigen Wochen hatte Nvidia eine neue Plattform vorgestellt, die ebenfalls einen speziell entwickelten Netzwerkchip enthält. Cisco hat nun also mit der Präsentation eines ebenfalls hochperformanten Produkts darauf reagiert.
Auch Broadcom ist mit seiner „Tomahawk“-Serie im Rennen und versucht, sich ein Stück des Marktes zu sichern. Cisco positioniert sich nun offensiver gegen beide Rivalen und betont, dass Netzwerkleistung zum entscheidenden Engpass für KI‑Rechenzentren geworden sei. Der Clou: Wer hier die schnellsten und stabilsten Verbindungen liefert, gewinnt Zugang zu den größten Cloud‑ und Hyperscaler‑Budgets.
Nvidia-Aktie: Das Rennen um das zentrale Datennetz im Rechenzentrum
Für Nvidia bedeutet Ciscos Vorstoß: Die Konkurrenz im KI‑Ökosystem wird breiter. Während Nvidia weiterhin die GPU‑Schlüsselkomponenten liefert, versuchen Wettbewerber wie Cisco und Broadcom, die zentrale Verbindungsebene, über die alle KI-Systeme im Netzwerk miteinander kommunizieren, unter Kontrolle zu bringen.
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