Unterm Strich lief die Nvidia-Aktie in den letzten Monaten auf immer noch sehr hohem Niveau seitwärts. Derweil muss der US-Chipgigant im wichtigen chinesischen Markt Abstriche hinnehmen, wie die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Daten von IDC (International Data Corp.) berichtet.
Nvidia-Aktie: Marktanteil in China schrumpft
Demnach belief sich der Marktanteil von Nvidia für KI-Beschleuniger in China im letzten Jahr mit 2,2 Mio. verkauften Exemplaren auf 55 %. 2024 waren es laut Bernstein Research noch rund 66 % gewesen.
Damit sind die US-Amerikaner zwar weiterhin der größte Player für GPUs und KI-Chips im Reich der Mitte. Die heimischen Konkurrenten haben dennoch deutlich aufgeholt und kamen 2025 IDC zufolge auf 41 % Marktanteil. Die restlichen 4 % entfielen auf den US-Akteur AMD.
Hintergrund sind auch die US-Exportkontrollen, die Nvidia das Geschäft in China immer wieder erschweren. Nvidia muss für China abgespeckte, exportkonforme Modelle entwickeln. Diese Produkte haben geringere Margen und heben sich in der Leistung weniger gegenüber lokalen Alternativen ab.
Nvidia-Aktie: Protektionistische Politik Pekings bevorteilt heimische Hersteller
Gleichzeitig bleibt der politische Druck auch vonseiten Pekings hoch. So wies die Zentralregierung die lokalen staatlichen Stellen an, im Zuge der umfangreichen KI-Ausbaupläne besser chinesische Chips für Rechenzentren zu nutzen. Damit will China seine Abhängigkeit von US-Hardware reduzieren.
Davon profitieren chinesische Akteure wie Huawei. Mit 812.000 ausgelieferten KI-Chips war der Konzern der Marktführer unter den chinesischen Anbietern. Alibaba belegte mit 265.000 Exemplaren Platz 2.
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