Nvidia-Aktie: Ist alles ganz anders?!

Die Aktie von Nvidia geriet zuletzt unter Druck. Was ist mit der angekündigten Milliardeninvestition in OpenAI? Sucht sich der ChatGPT-Entwickler etwa einen neuen Partner?

Auf einen Blick:
  • Die Nvidia-Aktie war zuletzt deutlich unter Druck geraten
  • Gibt es ein Zerwürfnis mit ChatGPT-Entwickler OpenAI?
  • Die angekündigte Milliardeninvestition stockt offenbar
  • Der Partner soll mit Nvidias KI-Chips unzufrieden sein

Die Aktie von Nvidia kommt einfach nicht mehr in die Spur. Zwar verbesserten sich die Papiere des US-Chip-Giganten am Dienstag im europäischen Vormittagshandel leicht, aber das muss nichts heißen. Entscheidend wird das Anlegerverhalten am Nachmittag sein, wenn die Nasdaq wieder öffnet. Und dort steht aus dem Handel vom Montag bei der Nvidia-Aktie aktuell ein Minus von 2,89 Prozent auf noch 185,61 US-Dollar. Es ist offenbar das Hickhack um eine angekündigte, milliardenschwere Investition in OpenAI, die für Verunsicherung sorgt.

Nvidia Aktie Chart

Nvidia-Chef: Abstriche bei Investitionssumme

Denn der im September angekündigte Plan von Nvidia, bis zu 100 Milliarden US-Dollar in OpenAI zu investieren, ist laut Wall Street Journal mindestens ins Stocken geraten. Das Magazin bezog sichdabei auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Nvidia-Chef Jensen Huang stellte nun gegenüber Bloomberg klar: Die kolportierte Summe sei „niemals eine Verpflichtung“ gewesen.

  • Zugleich habe der CEO Berichte über ein Zerwürfnis mit dem ChatGPT-Entwickler OpenAI zurückgewiesen
  • „aber Abstriche bei der ursprünglich geplanten Investitionssumme signalisiert“, wie das Handelsblatt berichtet

Es sei Unsinn, dass er unzufrieden mit dem Partner sei, sagte Huang demnach. „Wir werden eine riesige Investition in OpenAI tätigen“, wird der Nvidia-Chef zitiert. Auf die Frage, ob das Volumen wie im September angekündigt bei mehr als 100 Milliarden Dollar liegen werde, antwortete Huang jedoch: „Nein, nein, nichts dergleichen.“

OpenAI soll unzufrieden mit Nvidia-Chips sein

Doch möglicherweise liegt das Problem auch gar nicht bei Nvidia: Laut einem Exklusivbericht von Reuters zeige sich nämlich OpenAI „zunehmend unzufrieden mit der Performance aktueller Nvidia-Chips, insbesondere im Bereich der Inferenz“, meldet finanzen.net am Dienstag. „Der Druck auf den KI-Marktführer NVIDIA verschärft sich, da nun möglicherweise der wichtigste Partner offen nach technologischen Alternativen sucht“, heißt es. Und das wäre in der Tat ein Grund für Verunsicherung.

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