Nurix Therapeutics hat Zahlen für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2026 vorgelegt, die nicht so recht gezündet haben. Der Umsatz brach um 66,1 Prozent ein, von 18,5 Millionen Dollar im Vorjahresquartal auf nunmehr 6,25 Millionen Dollar. Die Analysten hatten demnach mit 14,24 Millionen Dollar gerechnet. Die Verfehlung liegt bei gut 8 Millionen Dollar. Der Grund für den Einbruch: Die Einnahmen aus der Kooperation mit Sanofi gingen zurück, weil die anfängliche Forschungsphase für bestimmte Wirkstoffziele endete, wie es in der Mitteilung heisst.
Beim Verlust je Aktie sah es nicht besser aus. Nurix wies 0,79 Dollar aus, erwartet worden waren 0,77 Dollar.
Ausgaben steigen kräftig
Während die Einnahmen schrumpften, zogen die Ausgaben an. Die Forschungs- und Entwicklungskosten stiegen von 69,7 auf 84,1 Millionen Dollar – ein Plus von gut 20 Prozent. Nurix begründet das mit höheren Personalkosten, klinischen Kosten und Auftragsfertigungskosten. Man beschleunige die Patientenrekrutierung für die laufende Phase-2-Studie von Bexobrutideg und bereite den Start von Phase-3-Studien vor.
Auch die Verwaltungskosten legten zu, von 11,7 auf 14,6 Millionen Dollar. Unterm Strich stand ein Nettoverlust von 87,2 Millionen Dollar, verglichen mit 56,4 Millionen im Vorjahresquartal. Der Verlust hat sich damit um mehr als 50 Prozent ausgeweitet.
Nurix Therapeutics Aktie Chart
Cash-Bestand schmilzt
Der Kassenbestand – Bargeld, Bargeldäquivalente und marktfähige Wertpapiere – betrug Ende Februar 540,7 Millionen Dollar. Ende November waren es noch 592,9 Millionen Dollar gewesen. In drei Monaten sind demnach gut 52 Millionen Dollar verbrannt worden.
Vorstand gibt sich zuversichtlich
CEO Arthur Sands zeigte sich dennoch optimistisch. Nurix sei ins Jahr 2026 mit dem Fokus auf ein umfassendes Zulassungsprogramm gestartet, das Bexobrutideg als potenziell bestes Medikament seiner Klasse für Patienten mit chronischer lymphatischer Leukämie etablieren solle. Man arbeite zudem an der Entwicklung von Bexobrutideg für ausgewählte Immunologie- und Entzündungsindikationen, wo die gezielte Proteinabbau-Technologie Vorteile gegenüber BTK-Inhibitoren bieten könnte.
Die Phase-2-Studie DAYBreak CLL-201 läuft demnach, sie soll eine beschleunigte Zulassung unterstützen. Die Phase-3-Studie DAYBreak CLL-306 will Nurix bis Mitte 2026 starten – eine randomisierte Vergleichsstudie gegen Pirtobrutinib. Ob das reicht, um die Anleger zu beruhigen, bleibt abzuwarten. Die Zahlen jedenfalls sprechen eine andere Sprache als die Pressemitteilung.
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