Besonders der Marktstart der Wegovy-Pille hat Investoren aufhorchen lassen. Bereits in der zweiten Woche nach dem Launch, bis zum 16. Januar, wurden in den USA rund 18.410 Verordnungen registriert. Analysten bezeichnen diesen Ramp-up als beeindruckend, da er klar über den frühen Wochenzahlen sowohl des injizierbaren Wegovy als auch von Rybelsus liegt. Entscheidend ist dabei weniger die absolute Zahl als die Signalwirkung. Die orale Darreichungsform erreicht genau jene Patientengruppe, die Spritzen meidet oder besonderen Wert auf eine einfache Anwendung legt. Damit öffnet Novo Nordisk ein zusätzliches Marktsegment und profitiert aktuell von einem zeitlichen Vorsprung.
Inhaltlich unterstrich das Management auf der J.P. Morgan Healthcare Conference 2026 in San Francisco, dass diese Entwicklung kein Zufall ist, sondern Teil einer klaren strategischen Neuausrichtung. CEO Maziar Doustdar und F&E-Chef Jacob Petersen machten deutlich, dass Novo „zu seinen Wurzeln zurückkehrt“ und sich wieder konsequent auf Diabetes, Adipositas und Übergewicht fokussiert. Diese Indikationen betreffen weltweit rund zwei Milliarden Menschen. Programme außerhalb dieses Kerns sollen künftig nur dann verfolgt werden, wenn sie als Komorbidität mit diesen Erkrankungen verbunden sind.
Novo Nordisk Aktie Chart
Grundstein für nächste Schritte gelegt
Die Novo Nordisk-Aktie hat es geschafft, die Unterstützungszone zwischen 38,5 und 41 Euro zu halten. Von dort aus setzte eine Erholung ein, und die Aktie konnte zuletzt wieder nach oben drehen. Aktuell notiert sie an der Oberkante der Widerstandszone zwischen 50,5 und 53,5 Euro. Ein Ausbruch über diesen Bereich würde den Fokus auf das nächste Hoch lenken.
Dieses liegt im Bereich um 62 Euro. Von dort aus startete am 29. Juli auch die starke Abverkaufskerze. Ein Bruch über diese Marke würde das Kursbild wieder ins Positive drehen und könnte weitere Investoren auf den Plan rufen. Entscheidend ist dabei, dass sich eine Struktur aus steigenden Hochs und steigenden Tiefs ausbildet.
Ihr Konrad
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