Novo Nordisk-Aktie: Kurios – Kursziel runter, Kurs rauf!

Die Aktie von Novo Nordisk erholt sich aktuell deutlich. Und das verrückterweise nach gleich zwei schlechten Nachrichten für den dänischen Pharmakonzern.

Auf einen Blick:
  • Die Novo-Nordisk-Aktie hat sich von ihrem Mehrjahrestief wieder abgesetzt
  • Dabei hatte zum Wochenbeginn ein US-Analyst seine Prognose massiv gesenkt
  • Er kassierte zudem die Kaufempfehlung für die Papiere des dänischen Pharmakonzerns
  • Zudem gab es eine Warnung durch die amerikanische Zulassungsbehörde FDA

Die Börse ist zuweilen ein seltsamer Ort. Da wird eine Aktie von den Analysten zum Kauf empfohlen, aber die Anleger verkaufen. So geschehen mit den Papieren des dänischen Pharmakonzerns Novo Nordisk. Nach einer enttäuschenden Studie zu einem neuen Abnehmmittel war diese vor knapp zwei Wochen von mehr als 40 auf weniger als 31 Euro und damit auf ein neues Mehrjahrestief eingebrochen. Doch in den vergangenen zwei Tagen erlebt die Novo-Aktie ein kleines Comeback, verbesserte sich auf aktuell wieder 33,56 Euro. Das Verrückte: Zum Wochenstart hatte ein Analyst seine Prognose drastisch gesenkt und die Kaufempfehlung kassiert. Eine weitere schlechte Nachricht gab es obendrein.

Keine Kaufempfehlung mehr für Novo Nordisk

Es war James Quigley von der US-Investmentbank Goldman Sachs, der das Kursziel für Novo Nordisk von 400 auf 260 dänischen Kronen (etwa 34,80 Euro) gestutzt und die Aktien von „Buy“ auf „Neutral“ abgestuft hatte. Der Spezialist für Diabetes- und Abnehmpräparate werde zur „Show-me-Story“, müsse also zunächst wieder Erfolge vorweisen, um für Anleger interessant zu werden, schrieb der Analyst laut Medienberichten am Montag mit Blick auf die zuletzt enttäuschende Vergleichsstudie mit CagriSema.

  • Quigley halbierte seine Umsatzerwartung für das Mittel als Kombi- und Einzelpräparat (CagriSema und Cagri Mono) nunmehr auf rund 5 Milliarden Dollar
  • Und es war nicht die einzige schlechte Nachricht, die nächste kam von der amerikanischen Arzneimittel-Zulassungsbehörde FDA

FDA wirft Novo irreführende Aussagen vor

Die Behörde verschickte laut investing.com Warnschreiben an rund 30 Telehealth-Unternehmen. Diese hätten zusammengesetzte Medikamente – sogenannte „compounded drugs“ – mit irreführenden Aussagen beworben, heißt es. Betroffen seien unter anderem Produkte mit dem Wirkstoff Semaglutid von Novo Nordisk sowie Tirzepatid des US-Konkurrenten Eli Lilly. Zumindest die Anleger, so scheint es, haben diese Warnung bislang in den Wind geschlagen,

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