Novo Nordisk-Aktie: Zurechtgestutzt!

Goldman Sachs senkt Umsatzprognose für Cagrisema drastisch und streicht Kaufempfehlung für die Novo Nordisk-Aktie. Das Papier setzt seinen deutlichen Kursrutsch fort.

Auf einen Blick:
  • Goldman Sachs reduziert Umsatzprognose für Cagrisema
  • Kursziel wird von 400 auf 260 DKK gesenkt
  • Kaufempfehlung wird in neutrales Votum geändert
  • Aktie verliert seit Jahresbeginn über 27 Prozent

Die Aktionäre von Novo Nordisk lecken sich nach enttäuschenden Studiendaten zu Cagrisema noch immer die Wunden. Nun lassen es sich auch die Analysten nicht nehmen, auf die jüngsten Entwicklungen zu reagieren und ihre Prognosen anzupassen. Für die Novo Nordisk-Aktie entsteht dadurch potenziell noch mehr Druck von oben.

Die US-Bank Goldman Sachs wird sehr viel vorsichtiger und verspricht sich deutlich weniger auf der Umsatzseite. Die Spitzenumsätze von Cagrisema werden nur noch auf 5,2 statt zuvor 11,8 Milliarden US-Dollar geschätzt. Im Adipositas-Segment werden dei Erwartungen von 7,5 auf 3 Milliarden Dollar reduziert und damit mehr als halbiert.

Noch nicht alles verloren bei Novo Nordisk?

Zu leiden hat auch das Kursziel, welches von 400 auf nur noch 260 dänische Kronen (DKK) reduziert wird. Allerdings liegt man damit noch über den letzten Schlusskursen. Die Kaufempfehlung wird dennoch gestrichen, aber immerhin durch ein neutrales Votum ersetzt. Zum Verkauf von Anteilen rät Goldman Sachs explizit nicht.

Novo Nordisk Aktie Chart

Chancen erkennen die Analysten noch mit Blick auf die im Januar eingeführte Wegovy-Pille sowie eine Erweiterung der Zielgruppe, sollten Abnehmpräparate in Zukunft verstärkt über Medicare erhältlich sein. Als Risiko bleibt jedoch, dass Patente für Semglutid zu Beginn des nächsten Jahrzehnts ablaufen. Bis dahin braucht Novo Nordisk dringend ein neues Blockbuster-Medikament, um im Konkurrenzkampf nicht unterzugehen.

Keine Kauflaune in Sicht

Trotz einiger versöhnlicher Worte kommen die Einschätzungen der Analysten an der Börse nicht gut an. Die Novo Nordisk-Aktie setzt in dieser Woche ihre Talfahrt fort und das Marktsentiment hilft auch nicht eben weiter. Am Dienstagmorgen verlor das Papier um 0,9 Prozent an Wert und landete zum Vormittag bei 235,25 DKK. Allein seit Jahresbeginn müssen Verluste von 27,5 Prozent verzeichnet werden.

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