Die Aktie von Novo Nordisk steht unter Druck. Aus Schweden kommt eine Hiobsbotschaft, die das Geschäft mit dem Blockbuster Wegovy empfindlich treffen könnte. Die Arzneimittelbehörde TLV hat den Antrag auf Aufnahme des Abnehmmittels in das schwedische Erstattungssystem abgelehnt. Novo Nordisk lässt das nicht auf sich sitzen und geht in Berufung.
Der Pharmakonzern argumentiert, dass Wegovy für die spezifische Patientengruppe kosteneffektiv sei. Die Behörde begründete ihre Ablehnung damit, dass Ärzte sich voraussichtlich nicht an die Beschränkungen halten würden, die den Einsatz auf Patienten mit sehr hohem BMI und Begleiterkrankungen begrenzen. Novo Nordisk widerspricht dieser Einschätzung vehement und verweist darauf, dass gezielte Subventionen in anderen Therapiebereichen durchaus funktionieren.
Der Antrag bezieht sich auf Erwachsene sowie Kinder ab 12 Jahren mit hohem BMI und Begleiterkrankungen. Für Novo Nordisk steht viel auf dem Spiel, denn Wegovy gilt als einer der wichtigsten Wachstumstreiber des Konzerns.
Novo Nordisk A/S Aktie Chart
HSBC sieht schwarz und senkt das Kursziel drastisch
Als wäre die Nachricht aus Schweden nicht schon belastend genug, kommt jetzt auch noch Gegenwind von den Analysten. HSBC hat das Kursziel für Novo Nordisk von 350 auf 280 dänische Kronen gesenkt. Das entspricht einem Minus von 20 Prozent. Die Einstufung bleibt bei Hold, also Halten.
Die Kombination aus regulatorischen Rückschlägen und pessimistischeren Analystenstimmen dürfte die Stimmung rund um die Aktie weiter eintrüben. Anleger müssen sich fragen, ob der Wegovy-Hype möglicherweise an seine Grenzen stößt. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob Novo Nordisk die Berufung erfolgreich durchsetzen kann und ob weitere Märkte ähnliche Bedenken äußern.
Novo Nordisk-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Novo Nordisk-Analyse vom 17. März liefert die Antwort:
Die neusten Novo Nordisk-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Novo Nordisk-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 17. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
