Novo Nordisk-Aktie: Was bislang völlig unterging!

Die Aktie von Novo Nordisk verliert nach einem Studienflop weiter an Wert. Die nächste, weit positivere Studie spielt bislang offenbar nur bei einem Analysten eine Rolle.

Auf einen Blick:
  • Die Novo-Aktie erreicht nach Studienflop ein Mehjahrestief
  • Die Deutsche Bank senkt ihr Kursziel für die Dänen deutlich
  • Nur Goldman Sachs bleibt eisern optimistisch - warum?
  • Aus China liegen seit Dienstag weiter Studiendaten vor

Die Enttäuschung bezüglich Cagrisema sitzt bei den Anlegern offensichtlich tief:  Nachdem der potenzielle Nachfolger für den Verkaufsschlager Wegovy von Novo Nordisk in einer direkten Vergleichsstudie dem Konkurrenzmedikament von Eli Lilly unterlegen war, rauschte die Aktie am Montag zweistellig nach unten. Doch auch am Dienstag verlieren die Papiere weitere drei Prozent auf aktuell 32,76 Euro, den tiefsten Stand seit Jahren. Wie es mit der Novo-Aktie weitergeht? Völlig unklar, wenn man die Analysten befragt.

Analysten senken Kursziele für Novo Nordisk

Die Deutsche Bank jedenfalls hat sich festgelegt, das Kursziel für Novo Nordisk nach dem Studien-Misserfolg von Cagrisema von 400 auf 275 dänischen Kronen (DKK) gesenkt und die Aktien von „Buy“ auf „Hold“ abgestuft. „Ich werfe das Handtuch“, schrieb Emmanuel Papadakis am Montagnachmittag. Das Scheitern in der REDIFINE-4-Studie im direkten Vergleich gegen das Abnehmmittel von Eli Lilly habe „eine riesige Kerbe geschlagen“ und sein Optimismus für Cagrisema habe sich als Trugschluss erwiesen, bekannte er.

  • Mit umgerechnet 36,81 Euro sieht seine Prognose nur noch wenig Spielraum für die Novo-Aktie
  • Ähnlich urteilten Analysten von Barclays und Jefferies mit ihrem reduzierten Ziel von jeweils 275 DKK

Wie kommt es dann, dass die US-Investmentbank Goldman Sachs die Einstufung für Novo Nordisk am Dienstag mit einem Kursziel von 400 DKK (53,54 Euro) auf „Buy“ belassen hat? Es könnte damit zusammenhängen, dass eine Nachricht bei den anderen Beobachtern bislang völlig unterging.

Novo bei UBT251-Studie Eli Lilly leicht überlegen

Denn nach aktuellen UBT251-Studiendaten aus China, die Novo Nordisk am Dienstag vorlegte, sei UBT251 in der Gewichtsreduktion Retatrutid von Eli Lilly wohl leicht überlegen „und damit wettbewerbsfähig“, schrieb Goldman-Analyst James Quigley am Dienstag. Zeitlich sei UBT251 aber Jahre im Hintertreffen, räumte er ein. Wieso der US-Analyst dennoch von einem mittelfristigen Kursanstieg bei der Novo-Aktie um mehr als 60 Prozent ausgeht, verriet er nicht.

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