Novo Nordisk steht weiterhin unter Druck. In den USA bekommt das Unternehmen schon seit Längerem Gegenwind zu spüren. In Sachen Abnehmmedikamente hat Konkurrent Eli Lilly längst die Führung übernommen und lancierte jüngst mit Foundayo einen Gegenentwurf zur Wegovy-Pille. Die Wirksamkeit scheint bei Novo noch höher auszufallen, dennoch nimmt der Konkurrenzdruck abermals zu.
Dunklere Wolken ziehen nun auch in Asien auf, wo Novo Nordisk in den letzten Jahren noch munter wachsen konnte. Doch heimische Anbieter fordern die Dänen heraus, und das zum Teil mit Erfolg. Der Preiskampf drückt die Marge und die Bilanzen konnten zuletzt nicht mehr für Begeisterung sorgen.
Keine Besserung beim Aktienkurs
All das sorgt dafür, dass die Novo Nordisk-Aktie auf niedrigem Niveau verweilt und sich zuletzt auch nicht an eine Erholung heranwagen konnte. 33,94 Euro standen am Montagmorgen noch auf dem Ticker. Die beste Nachricht lautet hier, dass zumindest etwas Abstand zum 52-Wochen-Tief bei 30,24 Euro gewahrt werden kann. Ein Abschlag von 23,5 Prozent seit Jahresbeginn ist aber dennoch schmerzhaft.
Novo Nordisk Aktie Chart
Es fehlt bei Novo Nordisk weiterhin an großen Erfolgsmeldungen. Die Wegovy-Pille scheint viele Abnehmer zu finden, doch günstige Verkaufspreise lassen die Börsianer ein wenig ins Zweifeln geraten. Zugleich stecken vielen wohl noch immer maue Studiendaten des Hoffnungsträgers CagriSema in den Knochen. Mit Blick auf die nächste Generation von Abnehmpräparaten scheint Novo Nordisk nicht optimal aufgestellt zu sein.
Novo Nordisk: Alles kann, nichts muss
Der Blick nach vorne bleibt für den Moment getrübt. Allerdings kann sich in der Branche auch schnell alles wieder ändern. Denn genauso, wie schwache Studiendaten Kurse drücken können, führen erfreuliche Neuigkeiten aus dieser Richtung auch gerne mal zu einer spontanen Rallye. Versprechen lässt sich ein solches Szenario leider nicht. Abgeschrieben werden muss Novo Nordisk aber noch lange nicht.
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