Die Aktie von Novo Nordisk steht vor einer spannenden Woche: Nach den Quartalszahlen, die der dänische Pharmakonzern am Mittwoch vergangener Woche vorgelegt hatte, waren die Papiere noch auf ein Mehrjahrestief gefallen. 38,63 Euro standen im Xetra-Handel noch zu Buche. Doch der Wind hat sich gedreht, was vor allem mit enttäuschenden Studiendaten des US-Pharmakonzerns Eli Lilly für das orale Abnehmmittel Orforglipron zu tun hatte. Mehrere Analysten empfahlen die Novo-Nordisk-Aktie daraufhin zum Kauf, von JP Morgan bis zur Deutschen Bank. Wird sich der Aufwärtstrend nun fortsetzen? Der nächste Analyst glaubt daran.
Auch Goldman Sachs empfiehlt Novo Nordisk
Es war James Quigley von der US-Investmentbank Goldman Sachs, der das Kursziel für Novo Nordisk am Freitag zwar leicht von 400 auf 392 dänischen Kronen gesenkt, die Einstufung aber ebenfalls auf „Buy“ belassen hatte. Was wenig überrascht:
- Am Freitag zum Xetra-Handelsschluss notierte die Aktie der Dänen zwar gut vier Prozent im Plus bei 43,42 Euro
- Mit umgerechnet 52,52 Euro aber erkennt der US-Analyst bei den Anteilscheinen ein Kurspotenzial von gut 20 Prozent
Und er kann das auch begründen: Investoren seien derzeit sehr besorgt und die schlechte Stimmung könnte bis Ende des Jahres auch noch anhalten, schrieb James Quigley in seiner Studie. Unterschätzt werde aber das Umsatzpotenzial im Bereich der Mittel gegen Fettleibigkeit. Die schlechte Kursentwicklung nach dem jüngsten Quartalsbericht hält der Experte für „übertrieben“.
Novo-Kursziele bis zu gut 80 Euro
JPMorgan hatte die Einstufung für Novo Nordisk bereits am am Donnerstag auf „Overweight“ mit einem Kursziel von 500 DKK (66,99 Euro) belassen. Die Studie des Konkurrenten zeige beim Gewichtsverlust ein enttäuschendes Ausmaß, schrieb Richard Vosser. Damit sinke das Wettbewerbsrisiko für den dänischen Pharmakonzern Novo. Die Deutsche Bank sieht gar 600 DKK oder umgerechnet 80,39 Euro als fairen Wert – und damit ein Kurspotenzial von 85 Prozent.
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