Die Aktie des dänischen Pharmariesen Novo Nordisk hat aktuell wieder mit stärkerem Abgabedruck zu kämpfen. Nachdem es für den Kurs zuletzt deutlich nach oben ging, prägen seit Beginn der neuen Woche Verluste das Bild. An diesem Mittwoch büßt der Kurs 2,34 Prozent ein.
Mehrere Belastungsfaktoren
Zu dieser Entwicklung tragen mehrere Faktoren bei. Einerseits zeigen aktuelle Daten, dass Novo in den ersten neun Monaten des Jahres 2025 fast 500 Millionen Dollar für die Werbung seiner GLP-1-Medikamente Wegovy und Ozempic ausgegeben hat und damit doppelt so viel wie der große Rivale Eli Lilly. Die Mehrausgaben auf der Kostenseite könnten sich entsprechend negativ auf die Margen auswirken.
Novo Nordisk Aktie Chart
Und auch noch von einer anderen Seite kommt Gegenwind. Die US-Bank JPMorgan hält den optimistischen Ausblick der Dänen hinsichtlich der Markteinführung von Wegovy in Pillenform für übertrieben. Doch die Verschreibungen in den ersten Tagen zeichnen ein anderes Bild.
Das Chartbild bleibt positiv
Die Aktie ist seit dem 19. Dezember in der Spitze um fast 35 Prozent gestiegen und hat mit dem Ausbruch aus dem mittelfristigen Abwärtstrend und dem Sprung über die 50-Tage-Linie (SMA50) zuletzt einen charttechnischen Befreiungsschlag gefeiert.
Wie geht es für die Novo Nordisk-Aktie weiter?
Dass es nach einer solchen Rallye auch mal zu Gewinnmitnahmen kommt, ist völlig normal. Wichtig ist, dass der Kurs nicht unter den SMA50 zurückfällt. Gelingt der nachhaltige Sprung über die 400-DKK-Marke und die 50-Wochen-Linie bei 404,78 DKK, lägen die nächsten Kursziele im Bereich 500/535 DKK.
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