Novo Nordisk-Aktie: Das reicht den Anlegern noch nicht!

Trotz vielversprechender Studienergebnisse zu CagriSema bleibt die Kauflaune bei Novo Nordisk aus. Der Aktienkurs fällt weiter.

Auf einen Blick:
  • CagriSema zeigt 14,2 Prozent Gewichtsverlust
  • Börsianer bleiben weiterhin skeptisch
  • Aktie fällt um 2,6 Prozent
  • Kurs liegt 70 Prozent unter Höchststand

Novo Nordisk hält an seinem Hoffnungsträger CagriSema fest und untermauerte dies kürzlich mit frischen Studiendaten. Dabei konnte im Rahmen der REIMAGINE-2-Studie mit rund 2.700 Teilnehmern eine Gewichtsreduktion von 14,2 Prozent in einem Zeitraum von 68 Wochen nachgewiesen werden. Das ist deutlich mehr als die 10,2 Prozent, welche bei einer Monotherapie mit Semaglutid erreicht werden konnten.

Allerdings gelingt es dem dänischen Unternehmen auch damit noch nicht, die Börsianer auf die eigene Seite zu ziehen. Das hat damit zu tun, dass die Erwartungen in der Vergangenheit in viel höhere Regionen gestiegen sind. Zusätzlich dazu macht auch die Konkurrenz Fortschritte.

Novo Nordisk im Kurskeller

Dadurch bedingt ist die Euphorie an der Börse längst verflogen. Kauflaune wollte auch zu Beginn der neuen Handelswoche nicht aufkommen. Im frühen Handel am Montag verlor die Novo Nordisk-Aktie in einem ausgesprochen schwachen Umfeld um weitere 2,6 Prozent an Wert und landete bei 36,88 Euro.

Novo Nordisk Aktie Chart

Etwas Abstand zum 52-Wochen-Tief bei 30,24 Euro ist hier zwar noch vorhanden. Dennoch lässt sich kaum abstreiten, dass der Titel es sich im Kurskeller bequem gemacht hat. Vor zwei Jahren wurden zeitweise noch über 130 Euro je Aktie gezahlt. Verglichen damit ging es mit dem Aktienkurs um deutlich mehr als 70 Prozent in die Tiefe und ein Comeback ist momentan nicht in Sicht.

Auf dem Boden der Tatsachen

Aussichtslos ist die Lage für Novo Nordisk beileibe nicht. Mit Wegovy in Tablettenform konnte man in diesem Jahr bereits nennenswerte Erfolge feiern und im Hintergrund wird fleißig an neuen Chancen gebastelt. Doch die Erwartungen der Anleger wurden sichtlich geerdet. Statt immer größerer Wachstumsfantasien stehen vermehrt eher nüchterne Blicke auf Fundamentalkennzahlen im Vordergrund. Das schränkt das Aufwärtspotenzial merklich ein.

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