Novo Nordisk-Aktie: Leichtfüßig ins neue Jahr!

Der dänische Pharmakonzern startet mit Kursgewinnen ins neue Jahr, nachdem in China der Patentschutz für Semaglutid bestätigt und in den USA eine orale Version von Wegovy zugelassen wurde.

Auf einen Blick:
  • Patentschutz in China für Schlüsselwirkstoff bestätigt
  • Zulassung für orale Abnehmpille in den USA erteilt
  • Wachsender Wettbewerbsdruck durch Eli Lilly und andere
  • Aktienkurs reagiert verhalten auf positive Meldungen

Mit einem Plus von 1,1 Prozent konnte die Novo Nordisk-Aktie in das neue Handelsjahr starten. Zu verdanken sind die grünen vor allem zwei Neuigkeiten. An Silvester wurde bekannt, dass in China der Patentschutz für Semaglutid, der Wirkstoff von Wegovy und Ozempic, bestätigt wurde. Generikahersteller, die bereits mit den Hufen scharren, werden sich deshalb noch etwas zurückhalten müssen.

In den USA gab es kurz zuvor eine Zulassung für eine oral zu verabreichende Variante von Wegovy, also eine Abnehmpille. Jene soll noch im Januar auf dem Markt platziert werden und für frische Umsätze sorgen. Von einem großen Turnaround wird an der Börse zwar noch nicht geträumt. Doch die Börsianer gehen etwas leichtfüßiger ins neue Jahr.

Novo Nordisk kämpft mit der Konkurrenz

Dauerhaft leichter wird es für Novo Nordisk nicht unbedingt werden. In China mag man die Generikahersteller noch ein Weilchen länger auf Abstand halten. Ewig können die Dänen sich auf ihren Patenten aber nicht ausruhen. Gleichzeitig erhöht sich der Konkurrenzdruck im Westen kontinuierlich.

Novo Nordisk Aktie Chart

Eli Lilly strebt bereits im Frühjahr eine Zulassung für eine eigene Abnehmpille an und zahlreiche weitere Pharmariesen entwickeln eifrig eigene Medikamente, um sich ein Stück des Kuchens zu sichern. Entscheidend wird für die Zukunft vor allem sein, ob Novo Nordisk mit neuen Projekten aus der Pipeline gegenüber der Konkurrenz bestehen kann.

Ungewisse Aussichten

Das Jahr 2026 dürfte im Markt der Abnehmmedikamente noch für einige Überraschungen sorgen, die für Novo Nordisk voraussichtlich nicht immer angenehmer Natur sein werden. Das ist den Anlegern bewusst, weshalb die Reaktion auf die guten Neuigkeiten sich einigermaßen in Grenzen hält. Etwas verbessert hat die Ausgangslage sich für den dänischen Konzern. Doch unter dem Strich bleibt noch immer viel Unsicherheit im weiteren Ausblick.

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