Die Novo Nordisk-Aktie konnte sich zuletzt knapp über der Marke von 40 Euro stabilisieren. Hat der dänische Pharmakonzern denn nicht mehr Potenzial?
Bullen und Oberbullen
Doch, wenn es nach Einschätzung vieler renommierter Banken geht. Oberbulle ist derzeit die Deutsche Bank, die den fairen Wert der Novo Nordisk-Aktie bei 475 dänischen Kronen sieht, was einem Upside von über 50 Prozent entspricht. Ihre Analysten setzen auf starke Verschreibungszahlen bei der erst vor wenigen Wochen auf den Markt gekommenen Wegovy-Diätpille.
Ähnlich bullisch eingestellt sind die Investmentbanker von Goldman Sachs. Sie sehen das Kursziel für die Novo Nordisk-Aktie bei 436 Kronen und glauben ebenfalls an eine langfristig positive Entwicklung im Adipositas-Markt.
Auch die Experten von JPMorgan und der Schweizer Großbank UBS sehen ein weiteres Upside für die Novo Nordisk-Aktie. Im Schnitt beträgt das durchschnittliche Potenzial rund 32 Prozent.
Streit mit Hims & Hers
Aber der jüngste Streit mit der US-Gesundheitsplattform Hims & Hers zeigt, wie umkämpft der Markt für Abnehmpräparate inzwischen ist. Hims & Hers kündigte letzte Woche an, eine Wegovy-Kopie auf Basis desselben Wirkstoffs auf den Markt zu bringen.
Erst nach massivem juristischen Widerstand von Novo Nordisk, einschließlich der Einreichung einer Klage, und dem Einschreiten der US-Arzneimittelbehörde zog der Telemedizinanbieter seine Ankündigung wieder zurück.
Die Unsicherheit in Bezug auf die Novo Nordisk-Aktie ist nach wie vor groß. Der Papierform nach scheint sie sehr günstig bewertet zu sein. Aber der Pharmakonzern prognostiziert auch einen Umsatzrückgang im laufenden Jahr und der Wettbewerb auf dem so wichtigen Adipositas-Markt dürften in den kommenden drei Jahre massiv zunehmen.
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