Die Novo Nordisk-Aktie schafft es derzeit nicht, die Marke von 42 Euro zu knacken. Warum sind Anleger derzeit so wenig optimistisch in Bezug auf den dänischen Pharmakonzern?
Das sagen Bullen und Bären
Die Börse ist nach wie stark verunsichert hinsichtlich der weiteren Kursentwicklung der Novo Nordisk-Aktie. Die Prognose eines Umsatzrückgangs im laufenden Jahr steckt dem Markt immer noch in den Knochen.
Nicht zur Beruhigung der Nerven hat auch der kurzzeitige Streit mit dem US-Telemedizinanbieter Hims & Hers beigetragen. Er wurde von Novo Nordisk nach der Ankündigung einer Kopie der Wegovy-Diätpille auf Basis desselben Wirkstoffs verklagt.
Hims & Hers zog daraufhin zwar seine Pläne zurück, aber die Nervosität von Anlegern, dass in naher Zukunft Nachahmerpräparate auf den Markt kommen könnten, ist dadurch noch einmal gestiegen. Druck machen auch andere Pharmakonzerne, die in den kommenden drei Jahren mit eigenen Diätpillen auf den Markt kommen könnten, darunter Schwergewichte wie AstraZeneca, Pfizer oder Roche.
Die Bullen setzen darauf, dass sich das Potenzial von Wegovy auch auf andere Indikationen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Nierenkrankheiten ausdehnen lässt. Zudem hoffen sie, dass sich der neue Wirkstoff CagriSema aus dem Hause Novo Nordisk noch effektiver als Wegovy herausstellt.
Die Bären betonen hingegen den zunehmenden Wettbewerbsdruck durch Eli Lilly und die aufkommende Konkurrenz. Zudem prognostizieren sie weiteren Preisdruck im Adipositas-Markt, getrieben durch die Kostensenkungsinitiativen der US-Regierung.
Kurzfristig oder langfristig
Für langfristig orientierte Anleger dürfte die Novo Nordisk-Aktie inzwischen auf einem attraktiven Kursniveau notieren. Für Anleger, die auf kurzfristige Gewinne aus sind, ist ein Investment eher eine heiße Wette.
Novo Nordisk-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Novo Nordisk-Analyse vom 20. Februar liefert die Antwort:
Die neusten Novo Nordisk-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Novo Nordisk-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 20. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
