Seit dem Tiefststand am 27. März hat die Novo Nordisk-Aktie gut 26 Prozent zugelegt. Das klingt nach Erholung, nach Vertrauen zurückgewonnen, nach Kapitel abgehakt. Doch nun kommt Intron Health mit einer Analyse, die den Enthusiasmus zumindest bremsen sollte.
Zu optimistisch gerechnet?
Intron Health sieht die Markterwartungen für die US-Umsätze von Insulin, Rybelsus, Cagrisema und Ozempic als schlicht zu hoch an, rund 8 Prozent über den eigenen Prognosen, wie Bloomberg berichtet. Und wenn sich die aktuellen Trends fortsetzen, könnten die Gesamtumsätze 2027 sogar um 3 Prozent sinken. Das ist kein Crash-Szenario, aber eben auch kein Wachstumspfad.
Analyst Naresh Chouhan nennt dabei zwei Knackpunkte: Margendruck auf der einen Seite, auf der anderen der bürokratische Aufwand, den Patienten beim Zugang zu Medicare erwarten müssen. Wer schon mal versucht hat, US-Krankenversicherungen zur Kostenübernahme von GLP-1-Präparaten zu bewegen, weiß, was das bedeutet.
Novo Nordisk A/S Aktie Chart
Google Trends als Frühindikator
Intron zieht demnach auch Google Trends heran, und die Daten zeigen ein nachlassendes Konsumenteninteresse an Adipositas-Medikamenten in den USA. Das ist kein harter Beweis, aber als Stimmungsbarometer hat Google Trends in der Vergangenheit schon manchen Umsatzknick früh angezeigt.
23 von 37 sagen Halten
Was das Analysten-Bild angeht: Von den bei Bloomberg erfassten 37 Analysten empfehlen 11 den Kauf der Novo Nordisk-Aktie, 23 sagen Halten, 3 raten zum Verkauf. Das ist keine überzeugende Mehrheit für Optimismus. Wer nach der 26-Prozent-Rally einsteigen will, sollte sich das zumindest gut überlegen.
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