Die Aktie von Novo Nordisk hat erneut eine erschütternde Woche hinter sich: Der potenzielle Nachfolger des Abnehmmittels Wegovy war in einer Vergleichsstudie dem Konkurrenzmedikament von US-Anbieter Eli Lilly unterlegen. Damit hatte niemand gerechnet, die Papiere des dänischen Pharmakonzerns brachen in der Folge am Montag zweistellig ein. Von 40,27 Euro ging es mit der Novo-Aktie auf 33,77 abwärts. In den Folgetagen verloren die Papiere dann immer mehr. Und doch gibt es da diesen kleinen Hoffnungsschimmer.
Novo Nordisk ganz am Schluss im Plus
Denn während die Aktie der Dänen vor dem Wochenende an sämtlichen Handelsplätzen noch einmal im Minus schloss, und auch auf der Plattform Tradegate, wo immerhin bis 22 Uhr gehandelt wurde (ein Abschlag von 1,45 Prozent auf 31,60 Euro), war das auf gettex anders. Im vollelektronischen Direkthandelssystem der Börse München ging die letzte Order für Novo Nordisk laut finanzen.net erst um 22:58 Uhr ein, später als an allen anderen Plätzen – und dort schob sich die Aktie in der letzten Stunde tatsächlich leicht ins Plus.
- Am Ende stand ein Aufschlag für die Novo-Aktie von 0,39 Prozent auf 31,88 Euro
- Sollte das ein Hinweis darauf sein, dass die kommende Börsenwoche Entspannung bringt?
Gesichert ist das freilich nicht. Fest steht allenfalls, dass Novo Nordisk innerhalb einer Woche weitere 20 Prozent an Börsenwert eingebüßt hat. Aufs Jahr gesehen sind es dmait inzwischen mehr als 60 Prozent.
Kursziele für Novo-Aktie alle höher
Das haben selbst die pessimistischsten Analysten so nicht vorhergesehen. Das aktuell niedrigste Kursziel für die Aktie kommt von JP Morgan und beläuft sich auf 250 Dänische Kronen (DKK), was immerhin 33,46 Euro entspricht. Goldman Sachs hatte am Dienstag gar die Prognose von 400 DKK bestätigt. Um die umgerechnet 53,54 Euro zu erreichen, müsste sich die Novo-Aktie um fast 70 Prozent steigern. Hoffnung hin oder her: Danach sieht es im Moment wirklich nicht aus.
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