Novo Nordisk-Aktie: Die große Enttäuschung!

Das Hoffnungspräparat Cagrisema zeigt in einer Studie eine geringere Wirksamkeit als das Konkurrenzprodukt von Eli Lilly, was zu einem massiven Kursverfall der Novo Nordisk-Aktie führt.

Auf einen Blick:
  • Cagrisema-Studie verfehlt Wirkung von Konkurrenzprodukt
  • Aktienkurs stürzt um über 16 Prozent ab
  • Zukunftshoffnungen des Unternehmens schwinden
  • Tiefster Aktienstand seit fast fünf Jahren

Bisher hatten die Anleger von Novo Nordisk trotz zunehmender Schwierigkeiten des Unternehmens noch einen Strohhalm, an den sie sich klammern konnten. Cagrisema war der große Hoffnungsträger in der Pipeline. Damit sollten die Dänen endlich zu Eli Lilly aufschließen und dessen Abnehmpräparate Mounjaro sowie Zepbound im besten Fall bei der Wirkung übertreffen.

Gestern veröffentlichte Studiendaten sprachen jedoch eher für das Gegenteil. Nach 84 Wochen verloren die Teilnehmer einer Studie durch Cagrisema im Schnitt 23 Prozent ihres Körpergewichts. Die Vergleichsgruppe erreichte mit dem von Eli Lilly verwendeten Wirkstoff Tirzepatid derweil einen Gewichtsverlust von 25,5 Prozent.

Novo Nordisk im freien Fall

Dass Novo Nordisk nicht einmal die Wirkung bereits erhältlicher Konkurrenzprodukte erreichen würde, hat die Anleger klar auf dem falschen Fuß erwischt. Jene ließen sich auch nicht mit der Ausblick auf eine weitere Studie trösten, welche laut Novo Nordisk im Jahresverlauf noch das „wahre Potenzial“ von Cagrisema zeigen soll.

Die Aktie reagierte mit einem schmerzhaften Ausverkauf, durch den der Kurs um 16,1 Prozent auf nur noch 33,77 Euro gedrückt wurde. Die im Dezember gestartete Erholung, welche nach der Zulassung für die Wegovy-Pille startete, löst sich damit endgültig in Luft auf. Die Aktie rutscht auf den tiefsten Stand seit fast fünf Jahren.

Novo Nordisk Aktie Chart

Aus der Traum?

Novo Nordisk verliert durch die jüngsten Studiendaten eine große Portion an Zukunftshoffnungen. Schon in der Vergangenheit konnte das Unternehmen mit Cagrisema nicht wie erwünscht punkten. Daher hält sich auch das Vertrauen darin, dass es noch eine positive Überraschung geben könnte, unter den Börsianern schwer in Grenzen. Mehr noch als zuvor wirkt die Aktie angezählt und der Druck auf das Unternehmen nimmt weiter zu.

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