Die Novo Nordisk-Aktie verliert am Dienstagvormittag gut zwei Prozent an Wert. Gibt es denn schlechte Nachrichten vom dänischen Pharmariesen?
Negativer Analystenkommentar und mehr Wettbewerb
Ja, die gibt es in der Tat und es sind gleich zwei an der Zahl.
Zum Ersten wirkt sich ein neuer Analystenkommentar negativ auf die Novo Nordisk-Aktie aus. Die Investmentbank Jefferies stuft die Novo Nordisk-Aktie auf „Underperform“ ein und sieht das Kursziel bei 270 dänischen Kronen. Das entspricht einem massiven Downside von über 30 Prozent.
Grund für den Pessimismus der Jefferies-Analysten ist die Einschätzung, dass der starke Absatz des Abnehmmittels Wegovy zum Jahresbeginn den Umsatz weder im laufenden noch im kommenden Jahr nach oben treiben wird. Jefferies ist der Meinung, dass die niedrigen Preise des Mittels das hohe Absatzvolumen mehr als „auffressen“.
Zum Zweiten gibt es gute Nachrichten von der Konkurrenz, also schlechte für Novo Nordisk. Der Schweizer Pharmakonzern Roche stellte zum Wochenbeginn vielversprechende Studienresultate für einen eigenen Adipositas-Wirkstoff vor.
Noch ist Roche noch längst nicht am Ziel. Die Schweizer müssen für die Zulassung noch eine Phase-3-Studie durchführen und mit einer Markteinführung des Diätmedikaments ist erst 2028 zu rechnen. Aber schon heute zeichnet sich ab, dass das aktuelle Duopol von Novo Nordisk und Eli Lilly in Zukunft zu einem Oligopol wird.
Bald wieder eingeholt
A propos Eli Lilly: Die Amerikaner sind mit der Zulassung ihres Abnehmmittels Zepbound als Tablette ebenfalls auf der Zielgeraden. Damit würde der momentane Wettbewerbsvorteil von Novo Nordisk als First Mover bei der oralen Verabreichung wegfallen. In Summe gibt es derzeit nicht viele positive Kurstreiber für die Novo Nordisk-Aktie.
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