Die Novo Nordisk aus Dänemark ist mit einem kleinen Abschlag in den Dienstag gestartet. Es ging um -1,5 % abwärts. Das Unternehmen meldete, dass bei Herz-Kreislauf-Patienten weiterhin Entzündungsgefahren herrschten, auch nach aktuellen Standardtherapien. Sprich: Ggf. entstehen hier neue Geschäftsfelder. Die Börse hat sich für die Nachricht indes nicht interessiert, scheint es.
38,24 Euro zeigen die Kurstafeln derzeit für die Dänen an. Das ist insofern interessant, als die Aktie damit ziemlich genau auf dem sogenannten GD100 notiert. Dies ist der mittelfristig bedeutende technische Trendindikator. Man könnte sagen, die Aktie ringt mit einem Comeback in den Aufwärtstrend.
Novo Nordisk: Weder Fisch noch Fleisch
In den vergangenen vier Wochen war es um insgesamt 10,7 % aufwärts gegangen. In den zurückliegenden drei Monaten konnte sich das Papier um 20,37 % nach oben schieben.
Damit scheint die größte Krise zunächst einmal beendet. Auch dies spricht dafür, dass die Aktie weiterhin um den Aufwärtstrend ringt.
In der Sache hat sich derzeit relativ viel getan. Novo Nordisk hat am gestrigen Pfingstmontag eine EU-Empfehlung für neue Wegovy-Dosierungen erhalten. Dies könnte zumindest aus Sicht einiger Beobachter auch für diesen Markt eine interessante Entwicklung sein.
Der Schub durch solche Meldungen ist zwar nicht spektakulär, allerdings hat die Aktie nach dem tiefen Fall der Notierungen über einen langen Zeitraum jetzt wieder Boden unter den Füßen gewonnen.
Dafür spricht, wie beschrieben, auch der Kampf um den sogenannten GD100. Dann fehlen nur noch 2Euro zur GD200-Indikation. Das wäre ein entscheidender Schritt, möglicherweise tatsächlich in einen längerfristigen Aufwärtstrend überzugehen. Die Aussichten scheinen jedenfalls so gut wie lange nicht mehr.
Auch Analysten sind bei ihren mittleren Kurszielen noch immer zuversichtlich. Ein Aufschlagniveau von 7,2 % steht im Mittel bei den Analysten derzeit auf dem Zettel.
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