Deutsche Bank Research hat am Donnerstag das Kursziel für Novo Nordisk von DKK 225 auf DKK 240 angehoben. Analyst Emmanuel Papadakis bestätigte Medienberichten zufolge zugleich die Einstufung „Sell“ und damit seine Verkaufsempfehlung.
Analysten bewerten die Perspektiven unterschiedlich
BMO-Capital-Analyst Evan Seigerman erhöhte am Donnerstag sein Kursziel Medienberichten zufolge von $40,00 auf $44,00 und bestätigte „Market Perform“. Er verwies auf ein starkes Quartal sowie Verkäufe der Wegovy-Pille oberhalb der Konsensschätzungen. Offen blieb aus seiner Sicht jedoch, ob sich diese Dynamik bis 2027 fortsetzen kann.
Drei weitere Analysehäuser passten am Donnerstag ebenfalls ihre Kursziele an: Zwei erhöhten sie, eines senkte es. Alle drei bestätigten neutrale Einstufungen; ihre neuen Zielmarken liegen zwischen DKK 298 und DKK 312.
Reuters zufolge folgte die am Mittwoch angehobene Jahresprognose auf besser als erwartete Verkäufe der Wegovy-Pille. Novo Nordisk verwies zugleich auf Belastungen durch niedrigere realisierte Preise, darunter das US-MFN-Abkommen, sowie auslaufende Semaglutid-Patente in einigen Märkten.
Rückkäufe und weitere Studiendaten
Novo Nordisk teilte am Mittwoch außerdem mit, bis zum 2. November unter seinem laufenden Rückkaufprogramm B-Aktien für rund DKK 11,6 Milliarden erworben zu haben. Das zwölfmonatige Programm umfasst bis zu DKK 15 Milliarden.
Am Freitag veröffentlichte das Unternehmen zudem Ergebnisse retrospektiver Beobachtungsstudien zu Semaglutid bei MASH. In einer Untersuchung war die Behandlung nach sechs Monaten mit einem mittleren Gewichtsverlust von 18,9 lb verbunden. Unter Resmetirom waren es 5,6 lb. Novo Nordisk betonte, dass solche Beobachtungsdaten Zusammenhänge zeigen, aber keine Kausalität belegen.
Vom 14.–17. November 2026 will Novo Nordisk auf der ObesityWeek in Washington, D.C. Daten aus 26 Abstracts präsentieren, darunter CagriSema-Analysen, Wegovy-Alltagsdaten und STEP-Young-Ergebnisse.
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