Novo Nordisk-Aktie: Und dann war alles anders!

Nach einem recht erfolgreichen Juli für Novo Nordisk, bricht die Aktie am letzten Handelstag ein. Der Grund: Ein Herzmedikament floppte in einer Studie.

Auf einen Blick:
  • Kurssturz von Novo Nordisk nach Studienflop
  • Ziltivekimab verfehlt MACE-Reduktionsziel
  • Monatsbilanz der Novo-Aktie nun negativ
  • Dänischer Konzern hält an Strategie fest

Das war für Anleger ein ziemlicher Schock: Die Aktie von Novo Nordisk, zuletzt bis auf 45,40 Euro gestiegen, hatte sich am Freitag noch lange Zeit gut gehalten. 44,80 Euro, so lautete bei den Papieren des dänischen Pharmakonzerns der Tageshöchststand. Um kurz nach 13 Uhr war dann plötzlich alles anders: Die Novo-Aktie brach auf weniger als 40 Euro ein, lag zeitweilig mit fast neun Prozent im Minus. Der Hintergrund: Eine Studie erbrachte nicht das gewünschte Ergebnis.

Novo Nordisk Aktie Chart

Studienfehlschlag bei Novo Nordisk

Denn Novo Nordisk gab nach dem Mittag die wichtigsten Ergebnisse der Phase-3-Studie ZEUS zu kardiovaskulären Endpunkten bekannt. Zwar zeigte Ziltivekimab demnach eine Interaktion mit dem Zielmolekül und eine Hemmung des IL-6-Signalwegs, „doch führte dies bei Patienten mit atherosklerotischer kardiovaskulärer Erkrankung (ASCVD), chronischer Nierenerkrankung (CKD) und Entzündung nicht zu einer Verringerung des Risikos für schwerwiegende unerwünschte kardiovaskuläre Ereignisse (MACE) im Vergleich zu Placebo“, wie man einräumen musste.

„Die Studie ZEUS sollte prüfen, ob sich durch die Hemmung des IL-6-Signalwegs eine Verringerung der kardiovaskulären Entzündung in eine geringere Anzahl schwerwiegender kardiovaskulärer Ereignisse übersetzen lässt“, sagte Martin Holst Lange, Executive Vice President und Leiter Forschung und Entwicklung bei Novo Nordisk.

  • Obwohl Ziltivekimab die erwartete biologische Wirkung gezeigt habe, wie er meinte,
  • „führte dies bei dieser Patientengruppe nicht zu einem Nutzen hinsichtlich MACE“

Novo-Aktie letztlich im Monatsminus

Auch wenn das Mittel den erhofften MACE-Nutzen nicht erbracht habe, ändere dies nichts an Novos strategischen Engagement im Bereich der kardiovaskulären Erkrankungen, wie Lange versicherte. Überzeugt hat das die Anleger indes nicht: Die Aktie von Novo Nordisk, die sich praktisch über den gesamten Juli Stück für Stück verbessert hatte, verabschiedete sich nach dem Fehlschlag schließlich mit gut drei Prozent im Monatsminus.

Novo Nordisk-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Novo Nordisk-Analyse vom 01. August liefert die Antwort:

Die neusten Novo Nordisk-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Novo Nordisk-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 01. August erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Novo Nordisk: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer

Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)