Novo Nordisk-Aktie: Auf dem Wege der Besserung?

Novo Nordisk verzeichnet Erfolge mit oralem Wegovy, kämpft aber in Indien mit Margendruck durch ausgelaufene Patente.

Auf einen Blick:
  • Zwei Millionen Rezepte für orales Wegovy
  • Amazon-Lieferung für Ozempic ausgeweitet
  • Patentverlust in Indien drückt Margen
  • Aktie erholt sich, bleibt aber unter 40 Euro

Der dänische Pharmakonzern Novo Nordisk kann derzeit durchaus wieder für die eine oder andere positive Schlagzeile sorgen. Dazu gehört etwa, dass für die orale Variante von Wegovy bereits über zwei Millionen Rezepte ausgestellt wurden. Konkurrent Eli Lilly kann zumindest in diesem speziellen Fall bislang nur mühsam aufholen.

Parallel dazu erweitert Novo Nordisk erfolgreich die potenzielle Zielgruppe für die Ozempic-Pille, die von Amazon in rund 3.000 Städten per Same-Day-Delivery angeboten wird. Bis Jahresende soll der Service in 4.500 Städten verfügbar sein. All das sind Anzeichen dafür, dass man auf dem wichtigen US-Markt wieder besser dasteht.

Preisdruck in Indien

Das macht sich beim Aktienkurs auch durchaus bemerkbar, der sich heute Morgen weiter um 1,3 Prozent auf 38,96 Euro verbessern konnte. Damit bleibt es jedoch bei einer negativen Bilanz im Vergleich zum Jahresbeginn und es gibt auch Gründe dafür, dass die Erholung an der 40-Euro-Marke bisher scheiterte.

Auf dem schnell wachsenden indischen Markt gerät Novo Nordisk zunehmend unter Druck. Dort ist das Semaglutid-Patent bereits im März ausgelaufen und seither drängen immer mehr lokale Anbieter auf den Markt. Novo Nordisk reagiert mit Preissenkungen, welche den Marktanteile sichern sollen. Das allerdings lässt die Margen sinken und wird daher von Anlegern nicht allzu gerne gesehen.

Novo Nordisk Aktie Chart

Noch kein Befreiungsschlag

An die deutlich intensivere Konkurrenz haben die Anteilseigner von Novo Nordisk sich ein Stück weit gewöhnt, was der Aktie nach einer längeren Talfahrt endlich Stabilität verleiht. Was jetzt noch fehlt, das sind Aussichten auf den nächsten großen Durchbruch. Die jüngsten Studiendaten zum Hoffnungsträger CagriSema waren nicht schlecht, aber auch nicht sensationell. Um die Aktie wieder in den Rallyemodus zu befördern, reicht es leider nicht.

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