Novo Nordisk-Aktie: Achtungserfolg!

Neue Studienergebnisse zu Etavopivat lassen Analysten aufhorchen, doch das Kursziel bleibt unverändert. Die Aktie zeigt leichte Erholung.

Auf einen Blick:
  • Positive Studiendaten zu Etavopivat
  • Jefferies bestätigt Hold-Rating
  • Kursziel unverändert bei 270 Kronen
  • Aktie erholt sich leicht um 4,3%

Nachdem Novo Nordisk positive Studiendaten rund um das Präparat Etavopivat zur Behandlung von Sichelzellenkrankheit vorlegen konnte, finde das Unternehmen bei den Analysten wieder mehr Beachtung. Positiv hervorgehoben wurde die jüngste Entwicklung von den Analysten von Jefferies. Auch wenn das neue Medikament an der Börse wohl nur wenig Beachtung finde, geht man dort von einem weltweiten Spitzenumsatzpotenzial von einer Milliarde US-Dollar aus.

Damit kratzt das Ganze, zumindest in der Theorie, an der Grenze zum Blockbuster-Medikament. Das reicht aber noch nicht, um an den Aussichten der Analysten etwas zu ändern. Es bleibt bei einer Einstufung auf „Hold“ und das Kursziel in Höhe von 270 dänischen Kronen (ca. 36,13 Euro) wird nicht angetastet.

Novo Nordisk tut sich weiter schwer

Immerhin ein wenig Aufwärtspotenzial sagen die Börsenprofis dem Titel damit noch nach. Die Aktie reagierte derweil positiv auf die Studiendaten, allerdings ohne dass die Bullen ernsthafte Ambitionen für ein nachhaltiges Comeback an den Tag legen würden. Seit Beginn vergangener Woche ging es um recht überschaubare 4,3 Prozent bis auf 33,26 Euro am Mittwochmorgen aufwärts.

Novo Nordisk Aktie Chart

Der Fokus liegt weiterhin auf Abnehmmedikamenten, wo enttäuschende Studiendaten von CagriSema noch vielen Anlegern in den Knochen hängen dürften. Insbesondere in den USA gibt Eli Lilly den Ton an, während in China die (billige) Konkurrenz immer stärker wird.

Warten auf den Durchbruch

Den Anteilseignern fällt es da leider noch immer schwer, neue Chancen zu erkennen. So bleibt es dabei, dass die Novo Nordisk-Aktie auf niedrigem Niveau auf Bodensuche ist. Um wieder in höhere Gefilde auszubrechen, wird es wohl etwas mehr als erfreuliche Studiendaten aus der „zweiten Reihe“ brauchen. Damit sollen die jüngsten Erfolge nicht abgewertet werden. Leugnen lässt sich allerdings nicht, dass die Musik an der Börse woanders spielt.

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