Novartis macht weiter. Nach dem 3-Milliarden-Deal mit Synnovation Therapeutics in der vergangenen Woche folgt jetzt die nächste Übernahme. Die Schweizer greifen für bis zu 2 Milliarden Dollar beim kalifornischen Biotech-Unternehmen Excellergy zu. Das Geld fließt als Kombination aus Sofortzahlung und erfolgsabhängigen Meilensteinzahlungen.
Der Fokus liegt diesmal auf Allergien. Excellergy bringt einen vielversprechenden Wirkstoffkandidaten mit, der sich in frühen klinischen Studien befindet. Die Substanz soll bei Nahrungsmittelallergien, Nesselsucht, allergischem Asthma und weiteren Erkrankungen eingesetzt werden können. Novartis verspricht sich davon schnellere Symptomlinderung und eine bequemere Dosierung für Patienten.
Novartis AG Aktie Chart
Pipeline-Lücken werden gestopft
Die Schweizer haben offensichtlich Nachholbedarf. Zwei Milliarden-Deals in nur sieben Tagen sprechen eine deutliche Sprache. Novartis muss die Pipeline füllen, bevor wichtige Patente auslaufen und Umsätze wegbrechen. Der Konzern setzt dabei auf gezielte Zukäufe statt auf eigene Forschungserfolge.
Beim Excellergy-Deal geht es um mehr als nur einen einzelnen Wirkstoff. Novartis will seine langjährige Präsenz im Allergie-Markt ausbauen und von einem wachsenden Segment profitieren. Der Abschluss ist für die zweite Jahreshälfte 2026 geplant, vorbehaltlich der üblichen Genehmigungen.
Für Anleger bleibt die Frage, ob diese Einkaufstour wirklich die erhofften Renditen bringt. Novartis hat das Geld und die Notwendigkeit zu handeln. Ob die zugekauften Kandidaten jedoch halten, was sie versprechen, zeigt sich erst in einigen Jahren. Bis dahin läuft die Zeit gegen auslaufende Blockbuster.
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