Die FDA hat Itvisma von Novartis für die Behandlung von Patienten ab zwei Jahren mit spinaler Muskelatrophie zugelassen. Das ist eine gute Nachricht für die Schweizer, denn das Medikament wird als Einmaldosis verabreicht und kostet stolze 2,59 Millionen Dollar.
Rund 9.000 Menschen in den USA leben mit dieser seltenen genetischen Krankheit. Die spinale Muskelatrophie wird durch ein mutiertes oder fehlendes SMN1-Gen verursacht, das ein Protein produziert, das für die Muskelfunktion benötigt wird. Itvisma ersetzt dieses Gen mit einer einzigen Dosis und könnte damit die Notwendigkeit einer chronischen Behandlung reduzieren.
Novartis rechnet mit breiter Kostenübernahme durch Versicherer. Der Preis von 2,59 Millionen Dollar mag zunächst astronomisch klingen, doch als Einmaltherapie könnte das Medikament langfristig sogar günstiger sein als eine lebenslange Behandlung mit anderen Mitteln.
Novartis AG Aktie Chart
Positive Phase-III-Daten als zusätzlicher Schub
Zusätzlich präsentiert Novartis positive Ergebnisse aus der Phase-III-Studie für ianalumab bei ITP-Patienten, die zuvor mit Kortikosteroiden behandelt wurden. Die Schweizer zeigen damit erneut, dass ihre Pipeline gut gefüllt ist und die Forschungsabteilung liefert.
Bleibt die Frage, ob die Kombination aus FDA-Zulassung und weiteren positiven Studiendaten der Novartis-Aktie zusätzlichen Auftrieb geben könnte. Für Anleger bleibt das Unternehmen ein solider Wert im Pharma-Sektor, auch wenn der Markt bei solchen Zulassungen mittlerweile schon einiges einpreist. Die Frage ist jetzt eher, wie schnell sich Itvisma am Markt durchsetzen kann und zu den Umsatzerlösen beitragen kann.
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