Norwegian Cruise Line-Aktie: Elliott greift an!

Der aktivistische Investor Elliott Management hat eine bedeutende Position bei Norwegian Cruise Line erworben

Auf einen Blick:
  • Elliott Management hält nun 10 % an Norwegian Cruise Line
  • Aktivist fordert Austausch des Managements und neue Geschäftsstrategie
  • Aktie steigt vorbörslich um 7 %, nachdem sie 2024 über 13 % verloren hatte
  • Elliott kritisiert Board scharf wegen Führungsversagens

Jetzt wird es ernst für Norwegian Cruise Line. Der aktivistische Investor Elliott Management hat heute bekannt gegeben, dass er sich eine 10-prozentige Beteiligung an dem Kreuzfahrtunternehmen gesichert hat. Und Elliott kommt nicht als stiller Teilhaber. Die Aktie reagierte prompt und legte im vorbörslichen Handel um rund 7 % zu.

Das ist auch bitter nötig. Denn im vergangenen Jahr verlor die Aktie mehr als 13 % an Wert. Die Investoren haben offenbar das Vertrauen in die aktuelle Führung verloren. Genau hier setzt Elliott an und fordert jetzt grundlegende Veränderungen.

Elliott geht dabei nicht zimperlich vor. In einem Brief und einer Präsentation an das Unternehmen macht der Aktivist deutlich, dass der aktuelle Vorstand seine fundamentalen Pflichten nicht erfüllt habe. Die wichtigste Aufgabe, nämlich die richtige Führung auszuwählen, sei gescheitert. Das sind harte Worte, die zeigen, wie unzufrieden Elliott mit der Situation ist.

Elliott fordert kompletten Umbau

Der Aktivist belässt es nicht bei Kritik. Elliott drängt auf Änderungen im Board und verlangt einen neuen Geschäftsplan für Norwegian Cruise Line. Das Unternehmen selbst hat sich bislang nicht zu den Forderungen geäußert. Die Stille könnte darauf hindeuten, dass intern hektische Gespräche laufen.

Für Anleger ist die Situation jetzt spannend. Elliott Management gilt als knallharter Aktivist, der seine Forderungen in der Regel durchsetzt. Die vorbörsliche Kursreaktion von plus 7 % zeigt, dass der Markt an eine Wende glaubt. Ob Elliott tatsächlich die Trendwende herbeiführen kann, wird sich in den kommenden Wochen zeigen. Die Erwartungen sind jedenfalls hoch.

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