Northrop Grumman hat innerhalb kürzester Zeit gleich zwei Meldungen geliefert, die zusammen ein ziemlich deutliches Bild zeichnen. Erstens: Die Minotaur IV Rakete hat vom Vandenberg Space Force Base in Kalifornien mehrere Satelliten für die U.S. Space Force erfolgreich in den Orbit gebracht. Mission STP-S29A, alles nach Plan. Es war der 31. erfolgreiche Flug des Minotaur-Programms seit seinem Debüt im Jahr 2000.
Das klingt nach Routine. Ist es aber nicht ganz.
Alte Raketenteile, neues Denken
Die Minotaur IV ist eine interessante Konstruktion: Sie nutzt stillgelegte Peacekeeper-Raketenmotoren, die von der Regierung bereitgestellt werden, kombiniert mit kommerziellen Starttechnologien von Northrop Grumman selbst. Wes Collier, Vice President Launch Systems bei Northrop Grumman, betonte, man habe das Design gezielt vereinfacht. Weniger Bauteile, weniger Prozesse, schnellere Startbereitschaft. Das Ziel dahinter ist klar: günstigeren Zugang zum Weltraum für Regierungsnutzlasten sicherstellen, im Rahmen des Rocket Systems Launch Program der U.S. Space Force.
Northrop Grumman liefert hier also zuverlässig ab, und zwar für einen Kunden, der nicht wegläuft.
Northrop Grumman Corporation Aktie Chart
Ungarn will seinen eigenen Satelliten
Gleichzeitig verkündete Northrop Grumman eine Partnerschaft mit dem ungarischen Unternehmen 4iG Space and Defence Technologies. Gemeinsam soll Ungarns erster souveräner Kommunikationssatellit entstehen, ein geostationäres System auf Basis der GEOStar-3-Plattform. Diese Plattform hat Northrop Grumman bereits in mehr als 50 Missionen weltweit eingesetzt, sie gilt als bewährt für militärische wie kommerzielle Kommunikationssysteme.
Der Satellit soll Ka-Band-Konnektivität für Regierungs- und Geschäftskunden in Mittel- und Osteuropa liefern. Ungarn bekommt damit direkte Kontrolle über kritische Kommunikationsinfrastruktur, ohne auf Dritte angewiesen zu sein. Der Deal baut auf einem bereits früher unterzeichneten Kooperationsrahmen zwischen beiden Unternehmen auf.
Nationaler Sicherheitsbedarf als Wachstumsmotor
Was beide Meldungen verbindet: Northrop Grumman bedient konsequent die wachsende Nachfrage nach unabhängigen, resilienten Weltraumsystemen, sowohl in den USA als auch in Europa. Das ist kein Zufall, das ist Strategie. Oder vielmehr: Das ist das Geschäftsmodell. Und es funktioniert gerade ziemlich gut.
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