Northrop Grumman-Aktie: Was die Zahlen hergeben!

Der US-Rüstungskonzern übertrifft die Erwartungen für das erste Quartal, bestätigt jedoch nur die bestehende Jahresprognose. Die Aktie verliert vorbörslich.

Auf einen Blick:
  • Quartalsergebnis über den Erwartungen: 6,14 Dollar je Aktie statt erwarteter 6,08
  • Umsatz von 9,88 Milliarden Dollar übertrifft die Konsensschätzung
  • Aktie fällt vorbörslich rund ein Prozent trotz des Beats
  • Jahresprognose beim Gewinn leicht unter dem Konsens

Besser als erwartet, und trotzdem fiel die Aktie. Northrop Grumman meldete für das erste Quartal einen Gewinn von 6,14 Dollar je Aktie, der Konsens lag bei 6,08 Dollar. Der Umsatz kam auf 9,88 Milliarden Dollar, auch das über den Schätzungen. Und dennoch: Vorbörslich rauschte die Aktie rund 1,5 Prozent nach unten. Willkommen in der modernen Welt der Rüstungsaktien, wo der Blick nach vorn mehr zählt als das, was gerade geliefert wurde.

Was die Zahlen hergeben

Der Nettogewinn verdoppelte sich nahezu auf 875 Millionen Dollar, verglichen mit 481 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum. Das operative Ergebnis kletterte um 73 Prozent auf 989 Millionen Dollar, die operative Marge sprang von 6,1 auf 10,0 Prozent. Allerdings half dabei ein Sondereffekt: Im Vorjahresquartal hatte eine Verlustvorsorge beim B-21-Programm auf die Zahlen gedrückt, die nun wegfiel. Der Vergleich sieht also gut aus, weil das Vorjahr schlecht war.

Der Haken steckt in der Prognose

Northrop Grumman bestätigte die Jahresprognose: Umsatz zwischen 43,5 und 44,0 Milliarden Dollar, Gewinn je Aktie zwischen 27,40 und 27,90 Dollar. Der Markt hatte beim Gewinn 27,94 Dollar erwartet. Das ist keine Katastrophe, aber eben auch kein Grund zur Euphorie. Wer auf eine Anhebung gehofft hatte, wurde enttäuscht. Der freie Cashflow soll zwischen 3,1 und 3,5 Milliarden Dollar liegen, daran ändert sich nichts.

Northrop Grumman Corporation Aktie Chart

Warden lobt, der Auftragsbestand spricht für sich

CEO Kathy Warden sprach von „starken Ergebnissen im ersten Quartal“ und verwies auf robuste Auftragseingänge sowie solide operative Leistung. Der Auftragsbestand liegt bei 95,6 Milliarden Dollar, die Nettozugänge im Quartal betrugen 9,8 Milliarden Dollar. Northrop vereinbarte zudem mit der US Air Force eine Ausweitung der B-21-Produktionskapazität und eine Beschleunigung der Einsatzbereitschaft des Sentinel-Raketensystems, dem Nachfolger des Minuteman III. Das Segment Aeronautics Systems wuchs um 17 Prozent auf 3,28 Milliarden Dollar, Defense Systems um 5 Prozent auf 1,90 Milliarden Dollar.

Das Quartal war gut. Die Prognose war in Ordnung. Und der Markt hat die Aktie trotzdem vorbörslich verkauft. 27,40 bis 27,90 Dollar Jahresgewinn, der Konsens wollte 27,94. Vier Cent zu wenig für einen grünen Handelstag?

Northrop Grumman-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Northrop Grumman-Analyse vom 21. April liefert die Antwort:

Die neusten Northrop Grumman-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Northrop Grumman-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 21. April erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Northrop Grumman: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer

Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)