Die Nordex-Aktie erwischte einen miserablen Tag. Am heutigen Dienstag ging es mit dem Kurs des Windkraftanlagenbauers um fast sieben Prozent auf den niedrigsten Stand seit Anfang April bergab. Warum lässt der Rückenwind bei Nordex nach?
Ein technischer Faktor
Es ist schon erstaunlich: Nordex konnte heute einen neuen Großauftrag über 82 Megawatt aus Deutschland vermelden und trotzdem sackte der Aktienkurs um über sechs Prozent ab. Offenbar stehen an der Börse momentan technische Faktoren und das Marktsentiment im Vordergrund.
Erst vor wenigen Wochenmarkierte die Nordex-Aktie ein neues Allzeithoch. Nach der so massiven Outperformance nutzten institutionelle Investoren und Trader offenbar die Gelegenheit, ihre Gewinne einzustreichen und Kasse zu machen.
Bestärkt wurden sie in ihrer Meinung durch einen charttechnischen Faktor. Gestern am Montag legte die Aktie noch um über 5,5 Prozent zu und kreuzte dabei knapp die charttechnisch wichtige 50-Tage-Linie.
Diese Bewegung erwies sich im heutigen Handel jedoch als eine kleine „Bullenfalle“: Da der Ausbruch nicht nachhaltig von Anschlusskäufen untermauert wurde, drehte das Sentiment. Das Unterschreiten der gestrigen Kursgewinne löste automatisierte Verkaufsorders aus und beschleunigte das Minus am Nachmittag dynamisch.
Sand im Getriebe
Aktuell ist im gesamten Sektor der erneuerbaren Energien etwas Sand im Getriebe. Während Unternehmen wie Nordex zwar volle Auftragsbücher haben, schaut der Markt sehr sensibel auf die tatsächliche Profitabilität bei der Abarbeitung der Projekte. Da Konkurrenten im Onshore- und Offshore-Bereich weiterhin mit hohem Preisdruck kämpfen, reagieren Anleger bei der Bewertung der zukünftigen Margen vorsichtiger, was die Luft bei stark gelaufenen Titeln wie Nordex dünner werden lässt.
Nordex-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Nordex-Analyse vom 19. Mai liefert die Antwort:
Die neusten Nordex-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Nordex-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 19. Mai erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
