Nordex Aktie: Pestera II startet in Rumänien

Der Windkraftanlagenbauer startet ein 392-Megawatt-Projekt in Rumänien und sichert sich weitere Aufträge in den USA und Deutschland.

Auf einen Blick:
  • Baubeginn für Windpark Pestera II
  • Neue Aufträge aus Nordamerika
  • Projekte in Sachsen-Anhalt geplant
  • Aktie mit deutlichem Jahresplus

Nordex treibt seine internationale Expansion massiv voran. Neue Großprojekte in Europa und den USA füllen die Auftragsbücher des Windkraftspezialisten. Besonders ein Vorhaben in Rumänien rückt nun in die operative Phase.

Großprojekt in Rumänien startet

In Rumänien haben die Arbeiten am Windpark Pestera II offiziell begonnen. Nordex fertigt dort 56 Turbinen für den Investor Copenhagen Infrastructure Partners. Das Projekt umfasst eine Leistung von 392 Megawatt.

Ein internationales Bankenkonsortium sicherte bereits die Finanzierung über rund 510 Millionen Euro. Die vollständige Inbetriebnahme ist für das Jahr 2028 geplant. Der Hersteller setzt dabei auf Anlagen der bewährten N163-Serie.

Expansion in den USA und Deutschland

Parallel dazu meldet das Unternehmen Neugeschäft aus Nordamerika und der Bundesrepublik. Drei amerikanische Aufträge bringen ein Volumen von 484 Megawatt in die Bücher. In Sachsen-Anhalt entstehen 16 neue Turbinen für den Windpark Altmark.

Hinzu kommen Erfolge des Partners ABO Energy. Dieser sicherte sich Zuschläge für drei deutsche Onshore-Projekte mit Nordex-Technik. Die Anlagen leisten zusammen rund 61 Megawatt.

Politischer Rückenwind und Kursverlauf

Politische Weichenstellungen stützen das Geschäft. Die EU-Energieminister einigten sich jüngst auf ein Paket zum Netzausbau. In Deutschland vereinfacht ein neues Gesetz ab Juli 2026 die Vergabe öffentlicher Aufträge.

An der Börse reagierte der Titel zuletzt stabil. Die Aktie beendete den Handel am Freitag bei 44,14 Euro. Damit verbucht das Papier seit Jahresbeginn ein Plus von fast 47 Prozent. Der Kurs notiert aktuell deutlich über seinem 200-Tage-Durchschnitt von 35,14 Euro.

Die kommenden Monate hängen nun von der termingerechten Umsetzung der Großprojekte ab. Anleger achten dabei besonders auf die Fortschritte bei den US-Installationen.

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