Der Windanlagenbauer Nordex hat das erste Quartal 2026 mit beeindruckenden Zahlen abgeschlossen. Umsatz und Ergebnis kletterten deutlich nach oben, und das Unternehmen bestätigte seine Prognose für das Gesamtjahr. Für Anleger sind das zweifellos ermutigende Signale.
Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund elf Prozent auf 1,6 Milliarden Euro. Noch beeindruckender fällt jedoch der Sprung beim operativen Ergebnis aus. Das EBITDA, also der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen, legte um mehr als 64 Prozent auf gut 130 Millionen Euro zu. Die entsprechende Marge verbesserte sich von 5,5 auf 8,2 Prozent. Das zeigt, dass Nordex nicht nur wächst, sondern auch profitabler wird.
Produktion auf Hochtouren
Besonders bemerkenswert ist der Anstieg in der Fertigung. Im ersten Quartal produzierte Nordex Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von 1.494 Megawatt, was einem Plus von fast 24 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Installiert wurden im gleichen Zeitraum 227 Anlagen in 14 Ländern mit einer Gesamtkapazität von 1.155 Megawatt. Europa dominiert dabei klar: 86 Prozent der installierten Leistung entfielen auf den europäischen Markt. Das verdeutlicht, wie stark das Unternehmen von der Energiewende auf dem Kontinent profitiert.
Auftragsbestand auf Rekordhoch
Der Auftragsbestand kletterte zum 31. März 2026 auf 17,0 Milliarden Euro und übertraf damit den Vorjahreswert von 13,5 Milliarden Euro deutlich. Aufträge kamen aus 13 verschiedenen Ländern, was die breite geografische Aufstellung von Nordex unterstreicht. Beim Servicegeschäft legte der Auftragseingang sogar um mehr als 73 Prozent zu. Das Servicesegment ist deshalb besonders wertvoll, weil es für stabile und wiederkehrende Einnahmen sorgt. Die EBIT-Marge im Service erreichte dabei starke 19,2 Prozent.
Nordex Aktie Chart
Finanzlage bleibt solide
Die finanzielle Basis des Konzerns ist robust. Die liquiden Mittel lagen Ende März bei rund 1,8 Milliarden Euro, die Nettoliquidität betrug 1,5 Milliarden Euro. Zwar fiel der freie Cashflow im ersten Quartal negativ aus, was das Unternehmen jedoch auf eine Normalisierung des Working Capital zurückführt. Dieser Effekt ist saisonbedingt und gilt in der Branche als wenig besorgniserregend. Das Konzernergebnis sprang von 7,9 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum auf starke 53,6 Millionen Euro.
Insgesamt liefert Nordex einen überzeugenden Jahresauftakt, der die Jahresziele in greifbare Nähe rückt. Die Kombination aus wachsender Produktion, steigender Profitabilität und einem prall gefüllten Auftragsbuch macht die Nordex Aktie für Investoren weiterhin interessant.
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