Der finnische Netzwerkausrüster Nokia hat kürzlich neue KI-Fähigkeiten für sein Festnetzportfolio angekündigt. Im Mittelpunkt stehen sogenannte KI-Agenten – also Softwaresysteme, die eigenständig Probleme erkennen, analysieren und lösen können, ohne dass ein Mensch eingreifen muss.
Nokia-Aktie: Erfahrung aus 600 Millionen Breitbandanschlüssen als Grundlage
Nokia bettet KI-Agenten und Sprachsteuerung in seine Plattformen Altiplano, Corteca und Broadband Easy ein, um Telekommunikationsanbietern die Modernisierung ihrer Abläufe und die Senkung ihrer Kosten zu ermöglichen. Die neuen Fähigkeiten sollen die Erstlösungsrate im Kundendienst auf über 50 Prozent heben, Netzwerkstörungen innerhalb von fünf Minuten qualifizieren und Rückfahrten zu Baustellen und Haushalten um 50 Prozent reduzieren.
Sandy Motley, Präsidentin des Nokia-Festnetzbereichs, erklärte, die KI-Agenten stellten jedem Techniker und Netzwerkingenieur die gesammelte Erfahrung aus über 600 Millionen Breitbandanschlüssen zur Verfügung und lösten Probleme, bevor der Kunde sie überhaupt bemerke.
Nokia-Aktie: Offener Ansatz soll Anbieter unabhängig halten
Grundlage ist ein offener und sicherer Ansatz, der KI-Agenten, Live-Daten und externe Dienste zusammenführt und dabei Datenschutz und Herstellerunabhängigkeit gewährleistet. Anbieter behalten die volle Kontrolle und können das Sprachmodell wählen, das am besten zu ihrem Anwendungsfall passt, eigene Schnittstellen nutzen oder eigene Datenquellen einbinden.
Die Telekommunikationsbranche soll bis 2030 insgesamt 6,2 Milliarden Dollar in KI-Agenten investieren.
Zur Einordnung: Nokia positioniert sich mit diesem Schritt als Vorreiter beim Einsatz autonomer KI im Festnetzbereich – einem Segment, das bislang weniger im Fokus der KI-Debatte stand als Mobilfunk oder Rechenzentren. Für Anleger ist das Produkt ein weiteres Zeichen, dass Nokia seine Kernkompetenz im Netzwerkbau gezielt mit KI-Software verbindet, um höhere Margen und wiederkehrende Einnahmen zu erzielen.
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