Nokia-Aktie: Irre Kracher-Meldung!

Nokia modernisiert mit KI-gestützter Software das Netz von Taiwan Mobile und stärkt so seine Position im wachsenden Dienstleistungsgeschäft.

Auf einen Blick:
  • Erweiterter 5G-Vertrag mit Taiwan Mobile
  • KI-gestützte Netzwerkautomatisierung im Fokus
  • Vier Modernisierungsfelder definiert
  • Nokias Fokus auf wiederkehrende Softwareeinnahmen

Nokia hat diese Woche einen erweiterten 5G-Deal mit Taiwan Mobile unterzeichnet. Der taiwanische Telekommunikationsanbieter setzt dabei auf Nokias AirScale-Portfolio sowie auf KI-gestützte Softwarelösungen, um sein bestehendes Mobilfunknetz zu modernisieren und auf sogenannte KI-native Netzwerke vorzubereiten.

Nokia-Aktie: Vier KI-Dimensionen als Grundlage der Modernisierung

Die Partnerschaft gliedert sich in vier klar definierte Felder. Erstens bringt Nokia KI-gestützte Netzwerkautomatisierung ein, darunter Predictive Hardware Analytics und die Selbstorganisationssoftware MantaRay SON, die Betriebsabläufe automatisiert und die Netzwerkleistung eigenständig optimiert.

Zweitens werden neue Basisbandlösungen und Antennen eingesetzt, um Kapazität und Uplink-Leistung für wachsende KI-Datenmengen zu erhöhen. Drittens sollen KI-gestützte Energiemanagement-Algorithmen den Stromverbrauch des Netzes senken und Taiwan Mobiles Nachhaltigkeitsziele unterstützen. Viertens ermöglichen „selbstheilende“ und Verkehrssteuerungsfunktionen eine höhere Netzwerkresilienz auch bei außergewöhnlichen Belastungsszenarien.

Nokia-Aktie: Partnerschaft stärkt Taiwans Position im globalen KI-Wettbewerb

Jamie Lin, Präsident von Taiwan Mobile, betonte, die Zusammenarbeit sei ein zentraler Pfeiler der eigenen Strategie, ein leistungsstarkes, widerstandsfähiges und nachhaltiges Netz aufzubauen. Durch die KI-Integration sollen neue Dienste und Geschäftsmodelle entstehen, die Taiwan Mobile als bevorzugten Partner im KI-Zeitalter positionieren.

Für Nokia ist die vertiefte Kooperation mit Taiwan Mobile ein weiteres Beispiel für langfristige Partnerschaften, die wiederkehrende Einnahmen aus Software, Wartung und kontinuierlichen Upgrades generieren. Der finnische Konzern will mit diesem Geschäftsmodell seine Abhängigkeit vom zyklischen Hardwaregeschäft schrittweise reduzieren.

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