Nokia-Aktie: Diese Prognose ist komplett irre!

Nokia erwartet stark wachsenden KI-Datenverkehr und sieht verteilte Rechenleistung als wichtigen Baustein künftiger Netze.

Auf einen Blick:
  • KI soll 44 Prozent des Verkehrs ausmachen
  • Agentische KI wächst laut Nokia 160-fach
  • Physische KI verlagert Daten ins Netz
  • Edge-Infrastruktur verarbeitet mehr KI-Verkehr

Nokia erwartet einen grundlegenden Wandel der globalen Netzwerkinfrastruktur. Laut dem neuen Global Network Traffic Report werden KI-Anwendungen bis 2035 rund 44 % des weltweiten Netzwerkverkehrs verursachen. Gleichzeitig soll das gesamte Datenvolumen gegenüber 2026 auf knapp 3.789 Exabyte pro Monat anwachsen und sich damit nahezu vervierfachen.

Nokia-Aktie: KI verändert die Architektur der Netze

Nach Einschätzung von Nokia geht es künftig nicht mehr nur um mehr Datenvolumen. Künstliche Intelligenz verändert auch die Art des Datenverkehrs. Während heutige Netze überwiegend für Downloads und Streaming ausgelegt sind, erzeugen autonome KI-Agenten, Roboter, Fahrzeuge und Maschinen künftig deutlich mehr Upload-Verkehr und benötigen schnelle Reaktionszeiten in Echtzeit.

Besonders physische KI-Anwendungen sollen enorme Anforderungen stellen. Nokia prognostiziert, dass bis 2035 mehr als 90 % des Datenverkehrs physischer KI-Systeme über den Upstream laufen wird, also vom Gerät ins Netz.

Nokia-Aktie: Agentische KI wächst um das 160-Fache

Besonders dynamisch entwickelt sich laut Nokia die sogenannte agentische KI. Der Datenverkehr dieser Systeme soll bis 2035 auf das 160-Fache des heutigen Niveaus steigen. Bei physischer KI, etwa Robotern und autonomen Fahrzeugen, erwartet Nokia ein Wachstum um das 105-Fache.

Damit entstehen völlig neue Anforderungen an Mobilfunknetze, Glasfasernetze und Rechenzentren. Neben Bandbreite werden geringe Latenzen und verteilte Rechenkapazitäten immer wichtiger.

Nokia-Aktie: Edge Computing gewinnt an Bedeutung

Ein weiterer Trend ist die Verlagerung von KI-Rechenleistung näher an den Nutzer. Nokia erwartet, dass bis 2035 rund 36 % des KI-nativen Datenverkehrs nicht mehr in zentralen Cloud-Rechenzentren verarbeitet werden, sondern in Edge- und Metro-Core-Infrastrukturen.

Dadurch entsteht das, was Nokia als „AI Grid“ bezeichnet: eine verteilte Infrastruktur aus Rechenzentren, Netztechnik und Edge-Systemen, die KI-Anwendungen in Echtzeit unterstützen kann.

Für Anleger liefert die Studie eine wichtige langfristige Investmentthese. Wenn sich Nokias Prognosen bewahrheiten, wird der KI-Boom nicht nur Chip-Hersteller und Rechenzentren begünstigen, sondern auch Anbieter von Netzwerktechnik, Glasfaserinfrastruktur, Mobilfunk- und Edge-Lösungen. Genau in diesen Bereichen ist Nokia aktiv.

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