Trotz neuer Rekorde bei den Absatzzahlen der Switch 2 konnte Nintendo die Börse mit den jüngsten Zahlen nicht recht überzeugen. In einer Fragerunde mit Investoren gestand CEO Shuntaro Furukawa nun auch ein, dass die eigenen Erwartungen nicht vollumfänglich getroffen werden konnten. Das betrifft vor allem die Märkte außerhalb Japans.
Denn während in Nihon die Verkaufszahlen der Switch 2 oberhalb der Erwartungen lagen, schwächelte das Geschäft im Rest der Welt offenbar. Insgesamt berichtete Nintendo über 17,37 Millionen verkaufte Konsolen per Ende Dezember und damit innerhalb von sieben Monaten. Keine andere Spielekonsole hat sich jemals derart schnell verkaufen können.
Der Preis ist heiß
Unter dem Strich gäbe es also durchaus Grund für Optimismus. Jener wird an der Börse aktuell jedoch mehr oder minder komplett abgewürgt, da die Anleger vor allem auf explodierende Speicherpreise blicken. Es besteht die Sorge, dass dadurch Preiserhöhungen anstehen könnten, was die Absatzzahlen der Switch 2 nicht eben antreiben würde.
Auch darauf wurde Furukawa-san angesprochen und schloss höhere Preise lediglich für den Moment aus. Die Situation soll aber laufend neu bewertet werden. Die Anleger ließen sich nicht beruhigen, da ohne Preissteigerungen die Marge zu erodieren droht. Mit anderen Worten kann Nintendo im derzeitigen Umfeld in den Augen der Börsianer eigentlich nichts richtig machen.
Chance oder Risiko?
Nintendo Aktie Chart
Die Nintendo-Aktie findet derzeit keinen Halt und erreicht an den hiesigen Handelsplätzen heute erneut ein neues 52-Wochen-Tief bei 47,68 Euro. Die Anteilseigner scheinen untröstlich, obschon längst nicht alles schlecht läuft. Manch einer könnte in den Abwertungen glatt eine Einstiegschance erkennen. Denn sollte die Switch 2 den Erfolg des Vorgängers auch nur ansatzweise wiederholen können, so wäre die Aktie derzeit schwer unterbewertet. Leider lässt sich dies gerade in diesen Tagen aber nicht versprechen.
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