Nintendo-Aktie: Starker Start!

Die neue Nintendo-Konsole verzeichnete in den USA einen Rekordabsatz, doch steigende Hardwarekosten und ein Mangel an Top-Spielen könnten das Wachstum künftig bremsen.

Auf einen Blick:
  • Rekordverkäufe der Switch 2 in den USA
  • Steigende Speicherkosten gefährden Margen
  • Mögliche Preiserhöhung für die Konsole
  • Aktienkurs reagierte positiv auf Nachrichten

Zuletzt mehrten sich Meldungen darüber, dass die Absatzzahlen von Nintendos neuester Konsole Switch 2 etwas nachlassen würden. Doch zumindest in den USA kann der japanische Spielegigant nun erst einmal ein positives Fazit ziehen. Wie „IGN“ unter Berufung auf das Analysehaus Circana berichtet, konnte Nintendo mit dem Launch der Switch 2 neue Rekorde aufstellen.

Innerhalb der ersten sieben Monate konnte Nintendo demnach 4,4 Millionen Einheiten der neuen Konsole verkaufen. Keine andere Spielekonsole erreichte jemals derartige Zahlen in so kurzer Zeit. Der eigene Vorgänger konnte um etwa das Doppelte übertroffen werden. Den Analysten zufolge war die Switch 2 allen dafür verantwortlich, dass der Konsolenmarkt in den USA 2025 nicht geschrumpft ist.

Es könnte ungemütlich werden für Nintendo

An der Börse wurde die Meldung zunächst mit Erleichterung aufgenommen. Hierzulande legte die Nintendo-Aktie am Freitagmorgen um 6,3 Prozent auf 56,72 Euro zu. Allerdings gibt es auch dezente Zweifel daran, ob das hohe Tempo beibehalten werden kann. Vor allem die Hardware bereitet vielen Beobachtern Sorgen.

Nintendo verbaut 12 GB Arbeitsspeicher in seiner jüngsten Konsole, und eben dieser Speicher hat sich in den letzten Monaten enorm verteuert. Um die Marge nicht zu gefährden, scheint eine Preiserhöhung im laufenden Jahr nicht ausgeschlossen zu sein. Das wiederum könnte aber die Nachfrage ausbremsen. Zudem fehlt es momentan ein wenig an neuen Hochkarätern, die als Kaufargument für die neue Konsole herhalten könnten.

Nintendo Aktie Chart

Unter Beobachtung

Nintendo selbst wollte sich bislang noch nicht festlegen, ob und wann eine Preiserhöhung kommen mag. Der Super-Mario-Konzern hält sich aber alle Möglichkeiten offen und ließ mitteilen, die Marktlage genau im Auge zu behalten. Die Anleger werden die weitere Entwicklung mindestens genauso sorgsam verfolgen. Für Nintendo ist das Hardware-Geschäft noch wichtiger als bei den Konkurrenten Sony und Microsoft, da die eigenen Spiele exklusiv für hauseigene Konsolen angeboten werden.

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