In westlichen Gefilden blieben die Hardware-Verkäufe von Nintendo zuletzt zwar leicht unter den Erwartungen. Dennoch kann der japanische Spielekonzern mit den Absatzzahlen der Switch 2 bislang zufrieden sein. Damit sich auch weiterhin möglichst viele Konsolen verkaufen, braucht es natürlich eine stetige Versorgung mit frischen Spielen. Einige Neuheiten kündigte Nintendo nun im Rahmen einer „Nintendo Direct Partner Showcase“ an.
Dabei handelt es sich um ein Format, das sich auf Veröffentlichungen von Drittanbietern konzentriert. Zu sehen gab es einige Ports von Spielen, die auf der Switch 1 noch als unmöglich angesehen wurden. Beglückt wird die neue Konsole unter anderem mit „Resident Evil Requiem“, „Indiana Jones und der Große Kreis“ und „Final Fantasy VII: Rebirth“.
Gemischte Reaktionen
Aufgelockert wurde die Präsentation auch mit einigen exklusiven Spielen, darunter das Co-Op-Abenteuer „Orbitals“, welches im Stile von Animes aus den 90er Jahren gehalten ist. Insgesamt bot Nintendo eine recht breite Auswahl an Titeln und das stets mit dem Vorteil, dass auch mobiles Spielen möglich ist, anders als bei PlayStation und Xbox.
Die Reaktionen auf das Gezeigte fielen dennoch eher durchmischt aus. In den Kommentarspalten bei YouTube und Co. werden weiterhin Neuheiten von Nintendo selbst vermisst. Außerdem war nicht jeder mit der grafischen Qualität der gezeigten Spiele ganz einverstanden. Die Börse zeigte sich nur leicht angetan; die Nintendo-Aktie legte am Freitag hierzulande um 1,4 Prozent auf 46,71 Euro zu.
Nintendo Aktie Chart
Warten auf Nintendo
Zwar zeigte Nintendo bei seiner Vorstellung mehr als zwei Duzend neue Spiele. Doch nichts davon war ein echter Blockbuster, der an den Märkten für Aufsehen sorgen könnte. Damit geht das Warten auf den nächsten Kracher aus Reihen wie „Super Mario“, „Pokémon“ oder „The Legend of Zelda“ weiter. Gerade jetzt wäre eine solche Ankündigung wahrscheinlich Gold wert, wird die Nintendo-Aktie aufgrund von Sorgen um steigende Speicherpreise doch schwer belastet. In Kyoto scheint man sich aber nicht in die Karten blicken zu lassen.
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