Nintendo-Aktie: Indies im Mittelpunkt!

Nintendo konzentriert sich erneut auf Dritthersteller und Indie-Spiele, während die Aktie unter Sorgen um Speicherpreise und Verkaufszahlen leidet.

Auf einen Blick:
  • Neue Indie World-Präsentation ohne eigene Blockbuster
  • Aktie durch Speicherkosten und Verkaufsentwicklung belastet
  • Switch 2 verzeichnete historisch starken Konsolen-Launch
  • Warten auf nächsten großen Nintendo-Titel hält an

Auf große Neuankündigungen von Nintendo selbst warten Fans und Anleger derzeit vergeblich. Die letzte Ausgabe von „Nintendo Direct“ war voll und ganz den Drittherstellern gewidmet. Der eine oder andere davon feiert momentan wohl auch große Erfolge, etwa Capcom mit „Resident Evil: Requiem“.

Nun kündigte Nintendo die nächste Präsentation an, bei der Super Mario und Co. ein weiteres Mal mit Abwesenheit glänzen werden. Am heutigen Dienstag um 15 Uhr hiesiger Zeit sollen stattdessen bei einer neuen Ausgabe von „Nintendo Indie World“ Neuheiten von kleineren Herstellern und Entwicklern vorgestellt werden. Was es dabei genau zu sehen geben mag, darüber äußerte sich Nintendo im Vorfeld nicht.

Nintendo lässt zu wünschen übrig

Bei Nintendo-Konsolen stehen stets und immer die herstellereigenen Spiele im Mittelpunkt. Diesbezüglich konnte der japanische Spielegigant seit der Veröffentlichung der Switch 2 nicht vollends überzeugen. „Metroid Prime 4“ und „Mario Tennis Fever“ wurden zwar einigermaßen gut angenommen, stellten aber auch keine Rekorde bei Verkaufszahlen auf.

Das Warten auf den nächsten Mega-Blockbuster aus Reihen wie „The Legend of Zelda“ geht weiter, was der Aktie momentan wenig weiterhilft. Letztere wurde in den vergangenen Monaten ein wenig in die Tiefe geprügelt, da sich Sorgen um negative Effekte von rasant steigenden Speicherpreisen verstärken. Gerüchten zufolge soll Nintendo eine Preiserhöhung für die Switch 2 im laufenden Jahr bereits abgenickt haben, was die Verkaufszahlen nicht eben steigern würde.

Nintendo Aktie Chart

Meckern auf hohem Niveau?

Dabei sorgten die Absatzzahlen in Nordamerika im letzten Quartal bereits für eine milde Enttäuschung. Es gibt letztlich also genügen Gründe, um sich Sorgen zu machen und zumindest kurzfristig kann Nintendo dies mit Spieleneuheiten nicht recht auskontern. In Panik geraten müssen Anleger deshalb aber nicht. Denn es bleibt dabei, dass die Switch 2 den bisher größten Konsolen-Launch aller Zeiten hingelegt hat. Meckern lässt sich daher nur auf allerhöchstem Niveau.

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