Im Juni des vergangenen Jahres startete Nintendos neueste Konsole in Form der Switch 2 noch ausgesprochen stark mit diversen neuen Verkaufsrekorden. Einige Monate später scheint der Hype um das Spielgerät sich aber schon wieder merklich abgekühlt zu haben, insbesondere im Vergleich zum direkten Vorgänger.
Laut Informationen von „The Game Business“ sollen die Absatzzahlen auf dem wichtigen US-Markt im November und Dezember um 35 Prozent geringer ausgefallen sein als bei der ersten Switch im Jahr 2017. Allerdings wurde ein entsprechender Artikel noch vor Veröffentlichung der neuesten Zahlen des Marktforschungsinstituts Circana veröffentlicht. Woher die Zahlen stammen mögen, wurde nicht erläutert.
Es könne ungemütlich werden für Nintendo
Doch unabhängig vom Blick auf das vergangene Weihnachtsgeschäft fällt auch der Blick nach vorn für Nintendo zunehmend trüb aus. Rasant steigende Speicherpreise führen zu Zweifeln an der Marge. Über jene spricht Nintendo zwar nicht öffentlich. Experten vermuten aber, dass die Kosten für Arbeitsspeicher in der Switch 2 bereits um rund 40 Prozent gestiegen sein könnten.
Nintendo hat derartigen Meldungen momentan nur wenig entgegenzusetzen. Ein richtiger Blockbuster fehlte dem japanischen Spielekonzern nach „Mario Kart World“ bisher. Die letzten großen Releases sorgten eher für mittelmäßige Bewertungen. Die Aktie erlebte eine deutliche Korrektur mit Verlusten von knapp 25 Prozent in den letzten sechs Monaten.
Nintendo Aktie Chart
Was hat Nintendo noch in der Hinterhand?
Mehr denn je kommt es für Nintendo nun darauf an, für etwas neue Begeisterung zu sorgen. Gelegenheit dazu könnte es schon bald geben. In den letzten Jahren gab es im Februar stets eine neue Ausgabe des Formats „Nintendo Direct“. Für 2026 gibt es noch keine Ankündigung. Doch es wäre die optimale Gelegenheit, um den einen oder anderen neuen Blockbuster anzukündigen und den Hype für den anstehenden neuen Super-Mario-Film zu schüren.
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