In der Videospielebranche ist eine eher ungewöhnliche Kooperation entstanden. Die drei großen Konsolenhersteller Nintendo, Sony und Microsoft ließen in einer offiziellen Stellungnahme wissen, gemeinsam an neuen Richtlinien zu arbeiten, um insbesondere Kinder und Jugendliche beim Spielen im Internet zu schützen.
Mit der Integration fortschrittlicher Technologien, darunter (natürlich) auch KI, sollen bisherige Schutzmaßnahmen noch bei Weitem übertroffen werden. Das Versprechen lautet, dass das Spielen in Zukunft in deutlich weniger toxischen Umgebungen möglich wird. Eine gemeinsamer Ansatz ist dabei unverzichtbar, da immer mehr Spiele sich plattformübergreifend spielen lassen.
Das ist wichtig für Nintendo
Für Sony und Microsoft ist das Ganze ein willkommener Schritt nach vorne. Für Nintendo dürfte es aber die größte Bedeutung haben. Schließlich gilt der japanische Konzern als besonders familienfreundlich und die Konsolen landen nicht selten in Kinderhänden. Bietet der Hersteller wirksame Schutzmaßnahmen gegen Hass im Netz, so könnten die Eltern vielleicht häufiger über den Abschluss eines Online-Abos nachdenken.
Umsatzsprünge sind dadurch eher nicht zu erwarten. Dennoch scheinen die Anteilseigner das Vorgehen zu begrüßen. Die Nintendo-Aktie zog es nach einer längeren Durststrecke am Donnerstagmorgen kräftig um 4,5 Prozent auf 57,28 Euro in Richtung Norden. Vielleicht hat dabei auch die Veröffentlichung eines Updates und der Switch-2-Version des Millionensellers „Animal Crossing: New Horizons“ geholfen.
Nintendo Aktie Chart
Schwieriges Umfeld
Das Jahr 2026 dürfte für Nintendo recht herausfordernd werden. Hohe Speicherpreise drücken auf die Marge und bisher hat der Konzern für die noch recht junge Switch 2 keinen Blockbuster in der Hinterhand, der an der Börse für größere Aufmerksamkeit sorgen würde. Die Anleger hoffen vor allem auf neue Spiele aus Serien wie „Super Mario“, „Pokémon“ oder „The Legend of Zelda“.
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