Nintendo rührte ordentlich die Werbetrommel für das kürzlich veröffentlichte „Mario Tennis Fever“, mit dem vielleicht auch die zuletzt etwas ins Stocken gekommenen Absatzzahlen der Switch 2 angekurbelt werden sollten. Sollte das der Plan gewesen sein, scheint er aber wohl in die Hose zu gehen.
Darauf weisen zumindest die ersten Absatzzahlen der „Famitsu“ aus Japan hin. In der ersten Release-Woche, welche vier Tage umfasst, konnten gerade einmal knapp 40.000 physische Kopien abgesetzt werden. Zwar verkauft Nintendo heute einen großen Anteil seiner Spiele digital. Selbst unter großzügiger Berücksichtigung davon fällt der neueste Serieneintrag aber hinter die Vorgänger zurück.
Tiefpunkt für Mario Tennis
Auf der ersten Switch verkaufte sich „Mario Tennis Aces“ in der ersten Woche noch rund 120.000 mal. Im Jahr 2000 schaffte „Mario Tennis“ auf dem Nintendo 64 sogar über 210.000 verkaufte Einheiten in der ersten Woche. Der neueste Eintrag legt also den bisher schwächsten Start der Serie hin.
Ob sich dies mit langfristigen Verkäufen noch ausgleichen lässt, bleibt wohl abzuwarten. Die Kritiken zum jüngsten Mario Tennis fallen nicht schlecht aus. Die Fachmagazine loben das Gameplay, stören sich aber an einem etwas mauen Singleplayer-Erlebnis. Als Partyspiel scheint das Ganze aber allemal zu taugen.
Warten auf den nächsten Nintendo-Hit
Nintendo Aktie Chart
Den nächsten Blockbuster mit Millionenverkäufen scheint Nintendo nicht aus dem Hut gezaubert zu haben. Dabei wäre genau das momentan schwer gefragt, um Berichte über nachlassende Verkaufszahlen der Switch 2 ein wenig auszukontern. Das Warten auf den nächsten Kracher geht nun noch etwas weiter und die Anleger bleiben zurückhaltend. Am Donnerstag standen zum Handel am Mittag 8.645 Yen auf dem Ticker und damit knapp 20 Prozent weniger als zu Jahresbeginn.
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