Nintendo hat mit „Pokémon Pokopia“ recht überraschend einen weiteren Mega-Blockbuster veröffentlicht. Erste Verkaufszahlen sind mittlerweile eingetrudelt. Laut der „Famitsu“ konnte der Titel sich vier Tage nach Erscheinen bereits 2,2 Millionen Mal verkaufen. Zusätzlich dazu gab es ein paar frische Zahlen aus Japan, wo Nintendo den Konsolen-Markt weiterhin fest in der Hand hat.
Neun Einträge aus den Top 10 stammen von Software, die entweder für die neue Switch 2 oder den Vorgänger veröffentlicht wurde. An der Spitze findet sich Pokémon Pokopia, das sich in Japan schon mehr als eine Million Mal verkauft haben soll. Auch bei der Hardware demonstriert Nintendo im Land der aufgehenden Sonne komplette Dominanz.
Nintendo: Ausverkauft?
Die Switch 2 konnte sich demnach in der Woche vom 2. bis 8. März 127.508 Mal in Japan verkaufen. Das ist ein deutliches Plus im Vergleich zur Vorwoche, als 85.830 Geräte abgesetzt wurden. Auf dem zweiten Platz folgte nicht etwa die PlayStation 5, sondern die mittlerweile neun Jahre alte Switch, die 23.770 Mal verkauft wurde. Medienberichten zufolge gab es bei beiden Geräten wohl Engpässe.
Der Überraschungserfolg des neuesten Pokémon-Titels ist nicht auf Japan beschränkt und bleibt auch an der Börse nicht unbemerkt. Dort konnte die Nintendo-Aktie sich in dieser Woche um rund 18 Prozent bis auf 55,30 Euro verbessern. Sorgen um steigende Speicherpreise und Auswirkungen auf die Marge bei Hardware-Verkäufen scheinen wieder etwas in den Hintergrund zu treten.
Nintendo Aktie Chart
Es geht munter weiter
Nintendo scheint die Zweifler eines Besseren belehren zu können, und die Releases gehen nun fröhlich weiter. Anfang April steht der Startschuss für „Der Super Mario Galaxy Film“ bevor. Für Mai kündigte Nintendo zudem jüngst den Termin für „Yoshi and the Mysterious Book“ an. Auch wenn damit wahrscheinlich kein ähnliches Phänomen wie im Falle von Pokémon auf die Beine gestellt wird, könnte es dennoch für etwas zusätzlichen Rückenwind ausreichen.
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