Nintendo baut die Fertigung der Switch 2 massiv aus. Nach Branchenberichten hat der Konzern seine Zulieferer gebeten, die Montage zu beschleunigen – intern peilt das Unternehmen bis März 2027 die Produktion von rund 20 Millionen Einheiten an. Das sind 20 Prozent mehr als die offizielle Verkaufsprognose von 16,5 Millionen Stück.
An der Börse kommt die Nachricht verhalten an. Die Nintendo-Aktie notiert bei 39,99 Euro und verliert am Freitag 1,26 Prozent. Auf Wochensicht steht ein Plus von 3,33 Prozent, aber der Rücksetzer seit Jahresbeginn beträgt 31 Prozent. Vom 52-Wochen-Hoch bei 85,22 Euro ist der Titel mehr als 53 Prozent entfernt.
Preisschritte ab Sommer
Begleitend zum Produktionshoch setzt Nintendo auf eine gestaffelte Preisanhebung. In Japan ziehen die Preise ab Ende Mai 2026 um umgerechnet gut 60 Euro an. Zum 1. September folgt eine globale Anpassung: In den USA kostet die Konsole dann 499,99 Dollar, in Europa 499,99 Euro. Analysten wie Serkan Toto verweisen auf Nintendos traditionell konservative Prognosen – in der Vergangenheit lagen die tatsächlichen Verkaufszahlen regelmäßig über den eigenen Zielen.
Trotz der höheren Preise erwarten Marktexperten, dass die starke Marke und gebündelte Spielepakete die Nachfrage stützen. Der April lieferte bereits einen Vorgeschmack: Die Switch 2 war in den USA das meistverkaufte Hardwareprodukt. Der Titel Tomodachi Life: Living the Dream spielte über 41 Millionen Dollar ein und katapultierte die US-Hardwareausgaben um 34 Prozent nach oben.
Solide Fundamentaldaten
Institutionelle Analysten bewerten die Aktie im Schnitt mit „Hold“. Von acht Brokern, die Nintendo covern, hält sich die Mehrheit zurück. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis liegt bei 18,97, die Nettomarge bei 18,33 Prozent – Zahlen, die für ein etabliertes Spieleunternehmen solide sind.
Das Management setzt jetzt auf den Software-Fahrplan. Das zweite Jahr des Switch-2-Lebenszyklus werde maßgeblich von den Neuerscheinungen geprägt sein. Ein dedizierter Showcase in den kommenden Wochen soll die nächsten Titel vorstellen. Ob die Produktionsoffensive aufgeht, hängt letztlich vom Line-up ab – die nächsten Präsentationen könnten hier die Richtung weisen.
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