Nike: Darum ist eine Erholung derzeit nicht in Sicht

Vor fünf Jahren notierte die Nike-Aktie noch bei rund 180 Dollar, jetzt liegt sie bei rund 66 Dollar. Ein Minus von fast zwei Dritteln. Das hat Gründe.

Auf einen Blick:
  • Nike-Umbau dauert länger als geplant
  • China-Markt schwächelt stark
  • Online- und eigene Shops verlieren Umsatz
  • Insiderkäufe bringen nur kurzen Auftrieb
  • Verbraucherinteresse an Marke sinkt

Nike steckt tiefer im Umbau fest als erhofft. Der Sportartikelriese kommt mit seiner Wende nur langsam voran. Analysten verlieren die Geduld. Selbst prominente Insiderkäufe können die Zweifel nicht zerstreuen.

Experten von Needham ziehen die Reißleine. Sie stufen die Nike-Aktie herab. Das Kursziel verschwindet gleich mit. Der Grund liegt im schleppenden Fortschritt.

Nike Aktie Chart

Nike: Back to the Roots

Nike will zurück zu seinen sportlichen Wurzeln. Der Konzern setzt wieder stärker auf Leistung, Innovation und enge Beziehungen zu Handelspartnern. Gleichzeitig baut er das frühere Überangebot an Freizeitmodellen ab. Der Online-Shop soll wieder hochwertiger wirken. Doch der Plan greift nur langsam.

Nike: China ist das Sorgenkind

Besonders problematisch zeigt sich China. Dort brechen die Umsätze massiv ein. Der Markt galt lange als Wachstumsmotor. Jetzt wirkt er wie ein Sorgenkind. Nike investierte zu wenig in Läden. Die Marke verlor an Strahlkraft. Statt Premium trat sie als Billigalternative auf. Das rächt sich. Analysten sehen das Management ratlos.

Auch in anderen Regionen läuft es nicht rund. In Nordamerika zeigen sich erste Lichtblicke. Doch sie täuschen nicht über die Schwächen hinweg. Die eigenen Shops und Online-Kanäle verlieren Umsatz. Der Verkauf über Partner läuft besser. Ob die Marke stark genug ist, um dort höhere Preise durchzusetzen, bleibt offen.

Nike: Das sind weitere Probleme

Zusätzlich belastet das Umfeld. Inflation drückt auf die Kauflaune. Zölle erhöhen Kosten. Verbraucher halten ihr Geld zusammen. Umfragen zeigen sinkendes Interesse an Nike-Produkten. Suchanfragen im Netz gehen zurück.

Die Aktie fällt seit Monaten. Insiderkäufe von CEO Elliott Hill und Apple-Chef Tim Cook sorgen nur kurz für Auftrieb. Das Potenzial nach oben wirkt begrenzt.

Unterm Strich kämpft Nike an mehreren Fronten. Der Umbau stockt. China schwächelt. Die Marke verliert Glanz. Der Weg zurück an die Spitze wird länger. Und steiniger. Ein Einstieg drängt sich derzeit noch nicht auf, die Nike-Aktie bleibt auf der Watchlist.

Nike-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Nike-Analyse vom 12. Januar liefert die Antwort:

Die neusten Nike-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Nike-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 12. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Nike: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer

Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)