Nike-Aktie: Wie heftig ist der Margendruck?

Nike veröffentlicht am 2. April seine Quartalszahlen unter erheblichem Margendruck durch globale Importzölle und Rabattaktionen zur Lagerbereinigung.

Auf einen Blick:
  • Veröffentlichung der Q3-Zahlen am 2. April
  • Bruttomarge durch Zölle und Rabatte belastet
  • Fokus auf Nordamerika und chinesischem Markt
  • Dividendenausschüttung trotz schwierigem Umfeld

Nike legt am 2. April seine Quartalszahlen vor – und die Investoren schauen diesmal besonders genau hin. Der Grund: Die Gewinnmargen des Sportartikelherstellers stehen unter erheblichem Druck. Globale Importzölle verteuern die Produktion, während Nike gleichzeitig versucht, seine Lagerbestände durch Rabattaktionen abzubauen. Wie stark schlagen diese Faktoren durch?

Quartalsbericht nach Börsenschluss

Der Sportartikelriese aus Beaverton wird seine Zahlen für das dritte Geschäftsquartal 2026 nach Handelsschluss veröffentlichen. Um 23:00 Uhr deutscher Zeit folgt eine Telefonkonferenz, in der das Management die Ergebnisse erläutert und einen Ausblick auf die kommenden Monate gibt. Die Übertragung ist auf der Investor-Relations-Website des Unternehmens abrufbar.

Zölle belasten die Profitabilität

Im Mittelpunkt des Interesses steht die Entwicklung der Bruttomarge. Bereits im zweiten Geschäftsquartal hatte Nike hier Einbußen hinnehmen müssen – hauptsächlich wegen höherer Zölle auf importierte Waren und verstärkter Preisnachlässe. Die neuen Handelszölle treffen Nike besonders, da ein Großteil der Produktion im Ausland stattfindet und die Produkte anschließend auf dem nordamerikanischen Markt verkauft werden.

Nike versucht, mit seiner „Win Now“-Strategie gegenzusteuern. Diese zielt auf operativen Stabilität und disziplinierte Umsetzung ab. Anleger erwarten nun konkrete Hinweise, wie gut diese Maßnahmen greifen und ob das Unternehmen seine Prognosen anpassen muss. Auch die Performance in Nordamerika und im wichtigen chinesischen Markt wird unter die Lupe genommen, nachdem sich dort zuletzt unterschiedliche Trends abgezeichnet hatten.

Dividende trotz Gegenwind

Anfang Februar bestätigte der Verwaltungsrat die Ausschüttung einer vierteljährlichen Bardividende. Das Signal: Trotz des schwierigen Kostenumfelds hält Nike an der Kapitalrückführung an die Aktionäre fest.

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